
Grundlagen der Leichtathletikfotografie
Veröffentlicht am 19. März 2025 von MPB
Großartige Sportfotos halten nicht nur Bewegungen fest, sondern erzählen Geschichten. Sie zeigen die geballte Spannung, die sich in Sekundenbruchteilen entlädt, und die mitreißenden Emotionen, die die Leichtathletik so einzigartig machen. Von der explosiven Kraft einer Sprinterin, die aus dem Startblock schießt, bis hin zum anmutigen Bogen eines Hochspringers – die Leichtathletikfotografie ist eine Kunstform, die große Sportmomente in all ihrer Intensität einfängt.
Für angehende Fotograf:innen ist die Leichtathletikfotografie eine ideale Gelegenheit, ihr technisches Können unter Beweis zu stellen und gleichzeitig ihre Kreativität zu entfalten. Es handelt sich dabei um ein anspruchsvolles Genre, bei dem es nicht ausreicht, einfach nur die Kamera draufzuhalten. Die Leichtathletikfotografie erfordert ein Verständnis für Bewegung, sekundengenaues Timing, spezielle Ausrüstung und ein Gespür für Storytelling.
In diesem ausführlichen Leitfaden tauchen wir tiefer in die Welt der Sportfotografie ein. Egal, ob du angehende:r Sportfotograf:in bist oder als leidenschaftliche:r Freizeitfotograf:in bessere Sportaufnahmen machen möchtest, hier erfährst du alles, was du wissen musst:
Einstieg in die Leichtathletikfotografie
7 Expert:innentipps von der professionellen Sportfotografin Iris van den Broek
Die beste Kamera für die Leichtathletikfotografie
Die besten Objektive für die Leichtathletikfotografie
Das beste Zubehör für die Sportfotografie

Fabrizio Bensch | WSPA 2024 Shortlist
Wege in die Leichtathletikfotografie
Selbst die erfahrensten Sportfotograf:innen haben einmal klein angefangen, und Geduld und Ausdauer sind der Schlüssel zum Erfolg. Konzentrieren wir uns aber zunächst einmal auf den Einstieg in die Leichtathletikfotografie:
1. Konzentriere dich zunächst auf lokale Sportler:innen und Schulen
Die Sportprogramme von Schulen und Universitäten in deiner Umgebung sind eine gute Einstiegsmöglichkeit in die Sportfotografie. Nimm Kontakt zu Trainer:innen auf und biete deine Dienste bei Spielen, Wettkämpfen oder Trainingseinheiten an. So kannst du in einem entspannten Umfeld wertvolle Erfahrungen sammeln und die unterschiedlichen Dynamiken beim Fotografieren verschiedener Lauf-, Wurf- und Sprungdisziplinen kennenlernen.
2. Nimm Kontakt zu lokalen Medien auf
Lokalzeitungen, Sport-Websites und Stadtteilmagazine benötigen oft hochwertige Sportfotos. Schicke deine besten Arbeiten an Redakteur:innen und Sportjournaliste:innen und biete ihnen deine fotografischen Dienste bei lokalen Leichtathletikveranstaltungen an. Viele Verlage arbeiten mit Freiberufler:innen zusammen, und bei solchen Veranstaltungen Präsenz zu zeigen, kann dir regelmäßige Aufträge und wertvolle Branchenkontakte verschaffen.

Tetsu Lee | Gold-Preisträger der WSPA 2024
3. Biete kleineren Sportvereinen deine Dienste an
Jugendsportvereine, Amateurligen und lokale Leichtathletikverbände bieten angehenden Sportfotograf:innen hervorragende Möglichkeiten, da es dort oft keine professionelle Fotodokumentation gibt. Um dir regelmäßige Aufträge zu sichern, könntest du beispielsweise Pauschalangebote für die Saisonberichterstattung oder besondere Veranstaltungen in Erwägung ziehen.
4. Knüpfe Kontakte zu Sportler:innen und Teams
Versuche, Beziehungen zu Athlet:innen, Trainer:innen und dem Teammanagement aufzubauen. Folge lokalen Sportvereinen auf Social Media und nimm Kontakt zu ihnen auf. Beschäftige dich auch mit ihren Inhalten und finde heraus, wie deine Fotografie einen Mehrwert für ihre Beiträge schaffen könnte.
Nimm regelmäßig an Sportveranstaltungen teil, um persönliche Kontakte zu knüpfen, die oft zu exklusiven Fotomöglichkeiten und Empfehlungen führen. Überlege dir auch, Pauschalen für Action-Aufnahmen und Porträts einzelner Sportler:innen anzubieten.

Iris van den Broek | Canon EOS R6 | Canon EF 300mm f/2.8L IS II USM | f/2.8 | 1/1600 Sek. | ISO 3200
5. Stelle ein Portfolio zusammen
Stelle ein aussagekräftiges Portfolio zusammen, das deine besten Fotos verschiedener Sportarten, unterschiedliche Arten von Aufnahmen (Action, Porträts, Teamfotos) und verschiedene Lichtverhältnisse zeigt. Zur Präsentation deiner Arbeiten könntest du auch eine Website erstellen und deine Bilder der Übersichtlichkeit halber nach Sportart und Art der Veranstaltung ordnen.
6. Vermarkte dich selbst
Denke über eine professionelle Website nach, auf der du potenzieller Kundschaft deine Arbeit präsentieren kannst. Dort kannst du deinem Publikum sogar Einblicke hinter die Kulissen ermöglichen oder Fotografie-Tipps und Herzensprojekte mit ihm teilen.
Auch klassische Visitenkarten kommen nach wie vor gut an. Drucke dir also ein paar aus, die du gegebenenfalls bei Sportveranstaltungen verteilen kannst. Wenn du gerade keine zur Hand hast, kannst du natürlich auch deine Social-Media-Handles weitergeben.

Iris van den Broek | Canon EOS R3 | Canon EF 300mm f/2.8L IS II USM | 1.4x Extender | f/4.0 | 1/2000 Sek. | ISO 5000
7. Bleib dran und hab Geduld
Erfolg in der Leichtathletikfotografie stellt sich nicht über Nacht ein. Liefere kontinuierlich hochwertige Ergebnisse, pflege professionelle Beziehungen und arbeite laufend an der Verbesserung deiner Fähigkeiten.

Iris van den Broek | Canon EOS R3 | RF 24-70mm f/2.8 L IS USM | f/2.8 | 1/2000 Sek. | ISO 2000
7 Profi-Tipps für die Leichtathletikfotografie
Iris van den Broek ist eine professionelle Sportfotografin, die hauptsächlich Leichtathletik und Turnen fotografiert. 2024 kam Iris bei den World Sports Photography Awards (WSPA) in die engere Auswahl und berichtete über die Olympischen Spiele 2024.
Wenn du das in diesem Artikel erworbene Wissen direkt bei einem Wettbewerb unter Beweis stellen möchtest, kannst auch du deine besten Bilder bei den World Sports Photography Awards einreichen.
1. Bereite dich gut vor
Iris van den Broek: „Meiner Meinung nach musst du nicht das komplette Regelwerk sämtlicher Sportarten beherrschen, die du fotografierst. Es ist aber definitiv hilfreich, wenn du die jeweilige Sportart verstehst und weißt, wann und wohin sich die Sportler:innen bewegen. Ich fotografiere seit über 15 Jahren Turner:innen und kenne die Sportart sehr gut, was bei der Wahl des richtigen Blickwinkels von Vorteil ist. Bei Leichtathletikwettkämpfen ist es oft nicht leicht, alles im Auge zu behalten. Beim Stabhochsprung weißt du zum Beispiel nie, wann dein:e Athlet:in an der Reihe ist, wenn sie oder er beschließt, bei einer anderen Höhe als üblich zu starten – auch wenn der Beginn des Wettkampfs auf 15:00 Uhr angesetzt ist. Wenn du gleichzeitig das Finale im Sprint fotografieren sollst, kann das deine Planung ganz schön durcheinanderbringen.“
2. Finde den richtigen Winkel und bleib in Bewegung
Iris van den Broek: „Je nach Sportart bin ich oft viel in Bewegung. Da beim Turnen zwischen mehreren Geräten gewechselt wird, laufe ich normalerweise mit dem Team mit, dem ich folge. Disziplinen wie Kugelstoßen oder Diskuswerfen finden im Stadion oft an völlig unterschiedlichen Orten statt. Die Wege können also ziemlich lang sein. Wegen dieser Entfernung verzichte ich manchmal lieber auf den perfekten Winkel, anstatt etwas zu verpassen.“

Iris van den Broek | Canon EOS R3 | RF 400mm f/2.8 L IS USM | f/2.8 | 1/500 Sek. | ISO 100
„Oft musst du aus einem anderen Winkel fotografieren, als du eigentlich wolltest. Wenn das Bild dann nicht so wird, wie du es dir vorgestellt hast, ist das ganz schön frustrierend. Aber manchmal muss man die Dinge eben einfach nehmen, wie sie kommen – auch wenn man dabei hinter Fernsehkameras oder Trainer:innen steht oder im Hintergrund eine unschöne Werbetafel zu sehen ist.
Ich versuche immer, meine Aufnahmen so übersichtlich wie möglich zu halten – mit einem Minimum an störenden Elementen. Dennoch muss ich mich manchmal einfach damit abfinden, dass im Hintergrund eine Fernsehkamera zu sehen ist. Wenn ich die Möglichkeit habe, meine Position zu verändern, dann tue ich das auch. Bei Sportarten wie Rudern bleibt mir aber nichts anderes übrig, als irgendwo an der Strecke zu sitzen, was manchmal sehr eintönig ist.“

Martin Rickett | WSPA 2024 Shortlist | Sony A1 | Sony FE 12-24mm f/4 G | 12 mm | f/10 | 1/3200 Sek. | ISO 400
3. Lass deiner Kreativität freien Lauf
Iris van den Broek: „Versuche, dich von deinen Mitstreiter:innen abzuheben. Das ist nicht immer möglich, aber wenn sich die Chance ergibt, kannst du deine Aufnahmen zum Beispiel aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel oder einer einzigartigen Position heraus machen. Das geht natürlich nicht, wenn du im entscheidenden Moment abdrücken musst. Während der Qualifikationsrunden versuche ich aber meistens, ein bisschen herumzuspielen. Da gibt es keinen Medaillendruck und es ist nicht so wichtig, als erste:r die Ziellinie zu überqueren oder eine bestimmte Emotion zu erzeugen.
Für mich geht es bei der Sportfotografie nicht nur darum, das Geschehen einzufangen. Ich nutze jede Gelegenheit, um unterschiedliche Perspektiven einzunehmen oder mehrere Kompositionen zu erstellen. Nahaufnahmen eignen sich hervorragend, um Emotionen einzufangen oder bestimmte Bewegungen festzuhalten, aber eine Weitwinkelaufnahme eines Turners, der sich in einem riesigen Stadion am Schwebebalken überschlägt, vermittelt ein völlig anderes Gefühl. Gerade bei den Olympischen Spielen ist es oft ganz schön, wenn du zusätzliche Eindrücke vom Austragungsort oder die Olympischen Ringe mit aufs Bild bekommst, um nicht nur eine Action-Aufnahme zu machen, sondern auch ein Gefühl von Größe zu vermitteln.“

Iris van den Broek | Canon EOS R3 | RF 400mm f/2.8 L IS USM | f/2.8 | 1/1600 Sek. | ISO 200
4. Verwende die richtige Kamera und das richtige Objektiv
Iris van den Broek: „Ich arbeite mit zwei Canon EOS R3-Kameragehäusen, die mit den Canon-Objektiven 400mm f/2.8 L IS und 70-200mm f/2.8 L IS ausgestattet sind. Zusätzlich habe ich manchmal auch meine mit einem Canon24-70mm f/2.8 L IS ausgestatteteCanon EOS R6 mit dabei, falls ich Weitwinkelaufnahmen machen oder Sportler:innen aus nächster Nähe ablichten möchte.“
„Das Canon-Objektiv RF 400 mm gefällt mir besonders gut, weil es wirklich schöne Details und eine hohe Schärfentiefe ermöglicht. Die lange Brennweite ist in der Leichtathletikfotografie oft notwendig, da sich das Geschehen in weiter Entfernung abspielt. Der Nachteil des 400-mm-Objektivs ist, dass du viel verpasst, wenn Athlet:innen plötzlich sehr nahe kommen. Früher habe ich mit einem 300-mm-Objektiv gearbeitet. Ein solches Objektiv eignet sich hervorragend für Sportarten wie Turnen und Kurzstreckenläufe, bei denen du normalerweise näher am Geschehen bist. Für eine Sportart wie Leichtathletik war die Brennweite aber oft viel zu kurz. Also beschloss ich, mein 300-mm-Objektiv zu verkaufen und mir ein 400-mm-Objektiv zuzulegen. Ein Objektiv, das für alle Sportarten gleichermaßen gut geeignet ist, gibt es leider nicht.“

Fabrizio Bensch | WSPA 2024 Shortlist
5. Investiere als Erstes in Objektive
Iris van den Broek: „Ich würde dir raten, immer zuerst in die richtigen Objektive zu investieren. Tatsächlich macht ein gutes Objektiv viel mehr aus als ein Kameragehäuse mit hoher Aufnahmegeschwindigkeit. Das Canon70-200mm f/2.8 L IS USM ist ein tolles Objektiv für den Einstieg. Mit einem Canon EF 1.4x II Extender kannst du es (bei f/4) auf fast 300 mm erweitern. Anfänger:innen kann ich die EF-Modelle wirklich wärmstens empfehlen.“

Iris van den Broek | Canon EOS R6 | Canon EF 70-200mm f/2.8L IS III USM | f/3.2 | 1/1250 Sek. | ISO 3200
6. Profis sollten zwei Kameras haben, ansonsten reicht eine
Iris van den Broek: „Da du als Profi schnell sein musst und keine Zeit hast, das Objektiv zu wechseln, brauchst du idealerweise zwei Kameras. Wenn Athlet:innen auf der anderen Seite des Stadions an den Start gehen, verfolge ich sie von der Ziellinie aus mit meiner 400-Meter-Kamera. Aber sobald sie die Ziellinie überqueren, sind sie sehr nah und ich muss auf das 70-200-mm-Objektiv oder sogar auf das 24-70-mm-Objektiv wechseln, um die Reaktionen und Emotionen einfangen zu können. Und hier kommt die zweite Kamera ins Spiel.
Wenn du als Hobbyfotograf:in die Leichtathletikveranstaltung deines Kindes aufnimmst und kein Druck dahinter steht, reicht ein Kameragehäuse vermutlich aus.“

Iris van den Broek | Canon EOS R6 | Canon EF 70-200mm f/2.8L IS III USM | f/2.8 | 1/2000 Sek. | ISO 2000
7. Finde die richtigen Kameraeinstellungen für jeden Veranstaltungsort und jede Sportart
Iris van den Broek: „Jeder Veranstaltungsort ist anders. Deshalb sind auch jedes Mal andere Kameraeinstellungen erforderlich. In Innenräumen fotografiere ich aber fast immer mit f/2.8, da die Lichtverhältnisse dort oft zu wünschen übrig lassen. Um die für Action-Aufnahmen notwendige Verschlusszeit auf unter 1/1600 zu verkürzen, muss der ISO-Wert auf mindestens 3200 erhöht werden. In Turnhallen ist es oft sehr dunkel, während es in Leichtathletikstadien tagsüber extrem hell sein kann. Möglicherweise liegt auch ein Teil des Veranstaltungsorts im Schatten und ein anderer in der prallen Sonne, was zu starken Unterschieden bei den Lichtverhältnissen führt.”

Mattia Ozbot | WSPA 2024 Shortlist | Nikon Z8 | Nikon Nikkor Z 14-24mm f/2.8 S | 14 mm | ⅗ Sek.| f/22 | 110
8. Fotografiere mit Leidenschaft
Iris van den Broek: „Am meisten begeistern mich an der Sportfotografie das Tempo, die Emotionen und die Gelegenheit, ein großartiges Foto zu schießen. Du weißt nie genau, was passiert, und besonders in den entscheidenden Momenten wird es manchmal stressig. Wenn ich weiß, dass Femke Bol gute Chancen auf Gold hat, muss ich unbedingt in den richtigen Momenten abdrücken und die Aufnahmen so schnell wie möglich veröffentlichen. Bei der Leichtathletikfotografie ist also auch jede Menge Adrenalin im Spiel. Wenn deine Fotos aber kurz darauf überall im Internet erscheinen, ist das einfach ein tolles Gefühl. Und nichts geht über eine Veröffentlichung in der Zeitung am nächsten Tag. Ein Foto in der gedruckten Ausgabe bedeutet mir viel mehr als ein Online-Foto.” „Eines meiner Highlights sind natürlich die Olympischen Spiele. Dort tauchst du über zwei Wochen lang in eine energiegeladene Welt ab und rennst von einer Veranstaltung zur nächsten. Du arbeitest 15 Stunden am Tag, weil unglaublich viel los ist. Allerdings besteht die Arbeit bei den Olympischen Spielen zu 80 % aus Logistik und zu 20 % aus Fotografie. Von einem Austragungsort zum anderen zu gelangen, dauert oft Stunden. Du verbringst viel Zeit mit der Routen- und Zeitplanung sowie mit der Suche nach Startlisten oder geeigneten Positionen zum Fotografieren. Wenn du dann aber Weltklasseathlet:innen direkt vor die Linse bekommst und das bestmögliche Foto von ihnen machen kannst, hat sich die Mühe gelohnt.”

Iris van den Broek | Canon EOS R3 | RF 400mm f/2.8 L IS USM | f/2.8 | 1/1000 Sek. | ISO 1600
Welche Kameraausrüstung eignet sich am besten für die Leichtathletikfotografie?
Welche Kamera für die Leichtathletikfotografie am besten geeignet ist, hängt stark von deinem Kenntnisstand ab. Manche Fotograf:innen suchen vielleicht eher nach preisgünstigen Optionen, um Fotos auf lokalen Leichtathletikveranstaltungen zu machen. Andere wiederum streben eine Karriere als professionelle Leichtathletikfotograf:innen an.
Die Kombination aus der Canon EOS R7und dem Canon RF 100-500mm f/4.5-7.1L IS ist eine ausgezeichnete Wahl für die Leichtathletikfotografie. Weitere Informationen findest du in unserem Artikel über die besten Kameras und Objective für die Sportfotografie.

Shaun Brooks | Silber-Preisträger des WSPA 2024 | Canon EOS R3 | RF 400mm f/2.8 L IS USM | f/2.8 | f/4.0 | 1/4000 Sek. | ISO 1000
Zubehör für die Leichtathletikfotografie
Je länger du in der Sportfotografie unterwegs bist, desto mehr nützliches Zubehör sammelt sich bei dir an. Zu den am häufigsten verwendeten Accessoires für Sportfotograf:innen gehörenTelekonverter, Daten-Transmitter, Aufsteckblitze, Einbeinstative, Fernauslöser und Batteriegriffe. Welches Zubehör dir die Sportfotografie zusätzlich erleichtert, verraten wir dir in unserem Leitfaden zum besten Zubehör für die Sportfotografie.

Alex Kohring | WSPA 2024 Shortlist | Canon EOS R3 | RF 24-105mm f/4 L IS USM | 24 mm | f/8.0 | 1/800 Sek. | ISO 2500

Sam Barnes | Bronze-Preisträger der WSPA 2024 | Nikon Z9 | Nikon Z 400mm f/2.8 TC VR S | f/2.8 | 1/1600 Sek. | ISO 800
FAQs
Was sind die besten Kameraeinstellungen für die Leichtathletikfotografie?
Aufnahmemodus: Blendenpriorität (mit einer Mindestverschlusszeit von 1/1000)
Blende: f/2.8 oder kleinste verfügbare Blendenzahl
Verschlusszeit: Mindestens 1/1000 Sek. oder zwischen 1/250 und 1/500, um Körperbewegungen festzuhalten
ISO: 100 (bei voller Sonneneinstrahlung), 200 (bei bewölktem Himmel) oder Auto ISO (bei Nacht)
Weißabgleich: Auto (bei Bedarf für Innenräume oder ungewöhnliche Beleuchtung anpassen)
Fokusmodus: Kontinuierlich (AI Servo bei Canon)
Autofokusbereich: Erweiterter AF-Punkt (umgebende Punkte aktiv)
Aufnahmemodus: Hochgeschwindigkeits-Serienbildaufnahme (Burst)
Dateiformat: Hochauflösendes JPEG
Welche Verschlusszeit empfiehlt sich für die Leichtathletikfotografie?
Eine Mindestverschlusszeit von 1/1000 hilft dir, Bewegungen festzuhalten und Bewegungsunschärfe bei deinen Leichtathletikfotos weitgehend zu vermeiden.
Welches Objektiv brauche ich für die Leichtathletikfotografie?
Ein 400-mm-Objektiv eignet sich gut für die Leichtathletikfotografie, und die professionelle Sportfotografin Iris van den Broek empfiehlt eine Brennweite von 400 mm.
Welche Blendenzahl eignet sich für Leichtathletikfotos?
Im Allgemeinen ist jede Blendenzahl zwischen f/2.8 und f/4 ideal für die Fußballfotografie.
Welchen AF-Modus sollte ich bei der Leichtathletikfotografie verwenden?
Welchen Autofokus-Modus du verwendest, hängt von deiner Kamera ab. Für beste Ergebnisse empfehlen wir allerdings, die kontinuierliche Motivverfolgung deiner Kamera zu aktivieren.
Wie viele Bilder pro Sekunde brauche ich für Leichtathletikfotos?
Du solltest bei der Leichtathletikfotografie mit mindestens 5 Bildern pro Sekunde fotografieren.
Ist ein 70-mm-Objektiv für die Leichtathletikfotografie ausreichend?
Eine Brennweite von 70 mm ist bei der Leichtathletikfotografie von Vorteil, wenn sich das Geschehen auf dich zu bewegt. Allerdings benötigst du wahrscheinlich ein 24-70-mm-Objektiv an einem separaten Kameragehäuse, damit du gegebenenfalls schnell wechseln kannst. Bei vielen Leichtathletikveranstaltungen empfiehlt sich eine längere Brennweite.
Warum sind meine Leichtathletikfotos unscharf?
Wenn deine Aufnahmen verschwommen sind, versuche, die Verschlusszeit auf mindestens 1/1000 zu erhöhen, um die Bewegung festzuhalten. Du kannst auch in den Autofokuseinstellungen deiner Kamera nachsehen, ob sie einen speziellen Sportmodus besitzt.

Mattia Ozbot | WSPA 2024 Shortlist | Nikon Z8 | Nikon AF-S Fisheye 8-15mm f/3.5-4.5E ED | 13 mm | f/5.0 | 1/2000 Sek. | ISO 5000
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