Test: Sony A9 III | Die erste Vollformat-DSLR mit Global Shutter

Veröffentlicht am 25. Februar 2026 von MPB

Was bedeutet ein Global Shutter in der Praxis? Für den Wildlife-Fotografen Jordi Woerts vor allem eines: Sicherheit in Momenten, in denen alles gleichzeitig passiert.

Jordi arbeitete vier Jahre lang als Safari- und Trailsranger in Südafrika, wo er täglich mit seiner Kamera in Naturreservaten unterwegs war. In Umgebungen, in denen Schnelligkeit, Timing und unvorhersehbare Action die Norm sind, lernte er, sich auf eine Kamera mit kontinuierlichem Autofokus zu verlassen, die keinen Moment verpasst.

Für uns hat er die Sony A9 III – die weltweit erste Vollformat-DSLR-Kamera mit Global Shutter – in freier Wildbahn getestet. Und da es in den Niederlanden kaum Löwen oder Elefanten gibt, hat er sich dabei auf Vögel konzentriert, um zu erfahren, wie die Sony A9 III mit schnellen Bewegungen und einmaligen Momenten umgeht.

Gebrauchte Sony A9 III auf einem gelben und rosafarbenen Hintergrund

Gebrauchte Sony A9 III

Sony A9 III: Technische Daten

Sensortyp

Vollformat-CMOS mit Global Shutter

Sensorauflösung

24,6 Megapixel

Bildprozessor

BIONZ XR mit KI-Verarbeitungseinheit

ISO-Bereich

250–25.600 (erweiterbar auf 125–51.200)

Verschluss

Vollständig elektronischer Global Shutter

Verschlusszeiten

1/80.000 s bis 30 s

Serienaufnahmen

Bis zu 120 fps mit AF/AE

Pre-Capture

Ja

Autofokuspunkte

759 Phasendetektionspunkte

Objekterkennung

Menschen, Tiere, Vögel, Insekten, Fahrzeuge, Flugzeuge

Bildstabilisierung

5-Achsen-IBIS mit bis zu 8 Blendenstufen

Sucher

9,44 Mio. Punkte OLED EVF

LCD-Display

Neigbarer 3,2-Zoll-Touchscreen

Video

4K bis 120p, 10-Bit 4:2:2

Blitzsynchronisation

Alle Verschlusszeiten

Speicher

Zwei Steckplätze: CFexpress Typ A / SD UHS-II

Akku

NP-FZ100

Gewicht

ca. 617 g (Gehäuse)

Wetterfest

Ja

Stärken

  • Global Shutter ohne Rolling-Shutter-Effekt

  • Bis zu 120 Bilder pro Sekunde mit zuverlässigem Autofokus

  • Sehr starker Augenautofokus, auch bei wenig Licht

  • 4K bis 120p ohne Crop-Faktor

  • Blitzsynchronisation bei allen Verschlusszeiten

  • Professionelle Ergonomie und zwei Kartensteckplätze

Schwächen

  • Basis-ISO startet bei 250

  • Etwas geringerer Dynamikumfang als bei manchen Stacked-Sensoren

  • 24,6 MP weniger geeignet für starke Crop-Faktoren oder Landschaften

  • Hoher Preis

  • Blitzsynchronisation erfordert kompatiblen Workflow

Rückseite der Sony A9 III auf einem gelben und rosafarbenen Hintergrund

Gebrauchte Sony A9 III

Erster Eindruck

Bei der Sony A9 III stehen Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit im Mittelpunkt. Die Kombination aus 120 Bildern pro Sekunde, sehr präzisem Autofokus und den Vorteilen eines Global Shutters sorgt dafür, dass Bewegungen geschmeidig und verzerrungsfrei erfasst werden. In Situationen, in denen das Timing entscheidend ist, gibt dir das spürbar mehr Sicherheit.

Diese Kamera ist vor allem für Fotograf:innen in der Action-, Wildlife- oder Sportfotografie gemacht. Wenn du maximale Auflösung für Landschaften oder Studioporträts suchst, gibt es bessere Optionen. Aber wenn es bei deiner Arbeit um einmalige Momente geht und du maximale Kontrolle bei Bewegung willst, ist die Sony A9 III eine gute Investition.

Minimalistisches Naturfoto einer Ringeltaube auf einem Baumstamm, aufgenommen vor strahlend blauem Himmel.

Jordi Woerts | Sony A9 III | Sony FE 200–600mm f/5.6–6.3 G OSS | 444mm | f/6.3 | 1/640 sec | ISO 250

Design und Handhabung

Die Sony A9 III fühlt sich zweifellos wie ein professionelles Gehäuse an. Alles an dieser Kamera ist auf dynamisches Arbeiten in schnell wechselnden Situationen ausgelegt. Wichtige Funktionen wie die Autofokuseinstellungen und Serienbildmodi sind leicht zugänglich, ohne dass du dich erst durch verschachtelte Menüs klicken musst – genau, was du für die Action- oder Wildlife-Fotografie.

Die umfangreichen Personalisierungsmöglichkeiten verstärken dieses Gefühl. Mit mehreren C-Tasten und einstellbaren Funktionen kannst du die Kamera komplett an deine Bedürfnisse anpassen. In Kombination mit den beiden Speicherkartensteckplätzen ist diese Kamera also nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der Praxis für den professionellen Einsatz bereit.

Ruhiges Naturfoto eines Eichelhähers auf einem Ast, aufgenommen mit sanftem Licht, natürlichen Farben und in friedlicher Waldumgebung.

Jordi Woerts | Sony A9 III | Sony FE 200–600mm f/5.6–6.3 G OSS | 600mm | f/6.3 | 1/640 sec | ISO 1600

Was die Ergonomie anbelangt, lag die Kamera sofort gut in der Hand. Ich bin 1,90 Meter groß und arbeite normalerweise gerne mit einem Batteriegriff für zusätzlichen Komfort und eine längere Akkulaufzeit. Trotzdem fühlte sich die A9 III für mich aber auch ohne Griff bequem und natürlich an, auch wenn sie wahrscheinlich noch besser für Fotograf:innen mit kleineren Händen als meinen geeignet ist. Wenn du längere Zeit mit schweren Objektiven wie einem 200–600 mm arbeitest, ist ein Batteriegriff eine gute Ergänzung, aber kein Muss.

Auch bei längerem Gebrauch blieb die Kamera komfortabel. Selbst mit einem schweren Teleobjektiv und bei längerem Warten wurde es mit der Kamera in der Hand nie unbequem. Das sagt viel darüber aus, wie gut der Body ausbalanciert ist.

Im Vergleich zum Vorgängermodell gibt es bei der A9 III deutliche Unterschiede. Der Sprung von 20 auf 120 Bilder pro Sekunde macht sich in der Praxis sofort bemerkbar und auch der Autofokus wurde verfeinert und ist in schwierigen Situationen zuverlässiger geworden. Gleichzeitig ist das Gehäuse trotz des zusätzlichen Global Shutters nicht schwerer geworden, sodass man den Fortschritt nicht nur technisch, sondern auch praktisch spüren kann.

Dynamisches Naturfoto eines Blässhuhns mit ausgebreiteten Flügeln, aufgenommen in Bewegung auf weichem Hintergrund und bei starkem Licht.

Jordi Woerts | Sony A9 III | Sony FE 200–600mm f/5.6–6.3 G OSS | 600mm | f/6.3 | 1/400 sec | ISO 1000

Sensor und ISO

Die größte Neuerung bei der Sony A9 III im Vergleich zur Sony A9 II und Sony A9 ist der Global Shutter. Anstatt den Sensor Zeile für Zeile auszulesen, wird das gesamte Bild auf einmal erfasst. Bei traditionellen Systemen kann dies bei schnellen Bewegungen zu Verzerrungen wie schiefen Linien oder dem bekannten Jello-Effekt führen. Mit einem Global Shutter bleibt das Bild intakt, auch wenn du dich schnell bewegst oder ein Motiv verfolgst.

In der Praxis merkst du das sofort. Egal, ob du einen Vogel im Flug fotografierst oder die Kamera schnell schwenkst, musst du dir über Verzerrungen keine Gedanken mehr machen. Auch unter Kunstlicht bleibt die Belichtung gleichmäßiger und du siehst weniger Banding oder Flackern. Das macht die Kamera nicht nur für Wildlife interessant, sondern auch für Indoor-Sport oder Events.

Naturfoto einer Kohlmeise in bewaldeter Umgebung, aufgenommen zwischen rauen Baumstrukturen mit sanfter Schärfe und natürlichen Farben.

Jordi Woerts | Sony A9 III | Sony FE 200–600mm f/5.6–6.3 G OSS | 600mm | f/6.3 | 1/400 sec | ISO 4000

Aber nicht alles ist Gold, was glänzt. Die Basis-ISO beginnt bei 250 statt 100, und der Dynamikumfang ist etwas geringer als bei einigen Kameras mit Stacked-Sensor. Die Frage ist vor allem, ob das für deine Arbeit einen Unterschied macht.

Meiner Erfahrung nach war das kein Problem. Ich habe die Kamera bewusst unter schwierigen Lichtverhältnissen getestet und die ISO-Einstellung bedenkenlos auf Automatik gelassen. Bis etwa ISO 6400 blieb die Bildqualität absolut brauchbar. Ab ISO 8000 wurde das Rauschen schon deutlicher, ließ sich aber in der Nachbearbeitung noch gut korrigieren. Ich hatte also in keinem Moment das Gefühl, als würde die Kamera an eine harte Grenze stoßen.

Ruhiges Naturfoto einer Amsel auf einem moosbewachsenen Ast, aufgenommen mit sanfter Schärfe und einem subtilen, natürlichen Hintergrund.

Jordi Woerts | Sony A9 III | Sony FE 200–600mm f/5.6–6.3 G OSS | 485mm | f/6.3 | 1/200 sec | ISO 6400

Im Vergleich zu Stacked-Sensoren liegt der Unterschied vor allem in der Zuverlässigkeit. Sie sind zwar schnell, aber der Rolling-Shutter-Effekt lässt sich nie vollständig vermeiden. Besonders bei extremer Action oder schnellen Schwenks ist er in der Regel deutlich sichtbar. Mit dem Global Shutter der A9 III gehören Verzerrungen so gut wie der Vergangenheit an. Wenn du also optimale Kontrolle bei Bewegung suchst und einen kleinen Kompromiss beim Dynamikumfang eingehen kannst, dann kommst du mit der A9 III definitiv weiter.

Bildqualität

Im Vergleich zu meiner eigenen Sony A7 IV, fallen die Schärfe und Farben der Sony A9 III sofort positiv auf. Trotz des Global Shutters fühlen sich die Bilder vertraut an: scharf, gleichmäßig und mit Farben, die sich leicht bearbeiten lassen.

Die Dateien sind detailreich und scharf, und unter normalen Praxisbedingungen bei Sport, Wildlife oder Action merkt man wenig von den technischen Kompromissen, die auf dem Papier genannt werden. Erst wenn man Bilder in der Nachbearbeitung extrem auf die Probe stellt – zum Beispiel, wenn man Schatten oder Kontraste stark anhebt –, merkt man, dass der Dynamikumfang etwas begrenzter ist als bei manchen anderen High-End-Modellen von Sony. Im Fotografiealltag sollte das aber kein Problem darstellen.

Dynamisches Naturfoto eines Blässhuhns im Wasser mit ausgebreiteten Flügeln, aufgenommen mit subtiler Bewegung und natürlichen Spiegelungen.

Jordi Woerts | Sony A9 III | Sony FE 200–600mm f/5.6–6.3 G OSS | 600mm | f/6.3 | 1/400 sec | ISO 2000

Mit 24,6 Megapixeln bietet die Kamera mehr als genug Auflösung für die Zielgruppe, auf die sie ausgerichtet ist. Die Bilder bleiben auch bei schneller Action klar und gut definiert. Es gibt Sony-Kameras mit höheren Auflösungen, die mehr Spielraum zum Croppen bieten, aber bei Action und Wildlife geht es weniger um maximale Megapixel als um Timing und Zuverlässigkeit – und vor diesem Hintergrund erscheinen die 24,6 Megapixel als logische Wahl.

Was die Farben anbelangt, fügt sich die A9 III nahtlos zwischen den anderen Sony-Kameras ein. Die Farbwiedergabe ist neutral und gleichmäßig, ohne dass du in der Nachbearbeitung seltsame Farbstiche korrigieren musst. Die Tatsache, dass du dich nicht erst an ein völlig neues Farbprofil gewöhnen musst, macht den Umstieg von einer anderen Sony also leicht.

Detaillierte Naturaufnahme eines Stockentenerpels mit grünem Kopf und gelbem Schnabel, aufgenommen in sanftem, natürlichem Licht.

Jordi Woerts | Sony A9 III | Sony FE 200–600mm f/5.6–6.3 G OSS | 600mm | f/6.3 | 1/400 Sek. | ISO 2000

Blitz, Belichtung und Lichtmessung

Im Alltag blitze ich zwar eher selten, und der Fokus bei meinem Test lag voll und ganz auf Wildlife und Action bei natürlichem Licht, aber dennoch gehört die Blitz-Performance der A9 III zu ihren bemerkenswertesten technischen Eigenschaften.

Dank Global Shutter lässt sich der Blitz bei allen Verschlusszeiten synchronisieren – sogar bei extrem kurzen Zeiten wie 1/10.000 s oder schneller. Du brauchst keine High-Speed-Synchronisation und stößt nicht an die Grenzen eines mechanischen oder Rolling Shutters, was dir wiederum kreative Möglichkeiten bietet, die mit anderen Kameras einfach nicht realisierbar sind.

Für Fotograf:innen, die viel mit Blitz arbeiten, kann das ein entscheidender Vorteil sein, zum Beispiel bei Sportaufnahmen bei hellem Tageslicht oder bei offenblendigen Mode- und Porträtaufnahmen. Auch bei schwierigen Lichtverhältnissen sorgt die Blitzsynchronisierung für mehr Kontrolle und einheitlichere Ergebnisse.

Für meine Arbeitsweise spielt das Blitzen zwar keine zentrale Rolle, aber ich sehe durchaus die Vorteile der A9 III bei an kompatible Aufsteckblitze angepassten Blitz-Workflows.

Warmes Naturfoto einer Ringeltaube in einem Baum, aufgenommen bei natürlichem Licht auf weichem Hintergrund mit satten Grüntönen.

Jordi Woerts | Sony A9 III | Sony FE 200–600mm f/5.6–6.3 G OSS | 512mm | f/6.3 | 1/400 sec | ISO 1250

Videofunktionen

Ich arbeite gerne mit Hybridkameras und wechsle während eines Shootings regelmäßig zwischen Foto und Video hin und her – und die Sony A9 III fühlt sich für mich wie ein ernstzunehmendes Hybrid-Gehäuse an.

Auf dem Papier sind 4K mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde im Vollformat ohne Crop-Faktor beeindruckend. Für Wildlife ist das ein großer Mehrwert, da man sich nicht zwischen Foto und Video entscheiden muss – und das Umschalten geht reibungslos und schnell.

Der Global Shutter spielt auch bei Videos eine wichtige Rolle. Rolling-Shutter-Verzerrungen verschwinden vollständig, wodurch Schwenks und schnelle Bewegungen schärfer und gleichmäßiger wirken. Auch bei Kunstlicht ist die Flackerwahrscheinlichkeit geringer, was die Kamera in Situationen, in denen Bewegung im Mittelpunkt steht, zur zuverlässigen Begleiterin macht.

Wenn du ausschließlich filmst und maximale Flexibilität bei den Codecs und beim Grading brauchst, solltest du dich vielleicht lieber nach einer anderen Sony-Kamera umsehen. Die A9 III legt den Fokus auf Geschwindigkeit und verzerrungsfreie Bilder, nicht darauf, das Äußerste aus der Farbkorrektur herauszuholen.

Was die Hitzeentwicklung betrifft, hatte ich bei intensivem Gebrauch in den Niederlanden keinerlei Schwierigkeiten. Wie sich die Kamera bei längeren Aufnahmen in extremer Hitze verhält, kann ich anhand dieses Tests nicht mit Sicherheit sagen.

Detailliertes Porträt einer Stockente, aufgenommen in weichem Licht mit natürlichen Farben und einem ruhigen natürlichen Hintergrund.

Jordi Woerts | Sony A9 III | Sony FE 200–600mm f/5.6–6.3 G OSS | 600mm | f/6.3 | 1/400 sec | ISO 4000

Akkulaufzeit und Speicher

Die Akkulaufzeit der Sony A9 III ist solide. Beim Fotografieren fühlte ich mich durch den Akku auch bei intensivem Gebrauch nie eingeschränkt.

Auf Safari arbeite ich in der Regel mit einem Batteriegriff und zusätzlichen Akkus für mehr Komfort und Sicherheit. Für diesen Test habe ich die A9 III ohne Griff und mit nur einem Akku verwendet und konnte trotzdem stundenlang fotografieren, ohne zwischendurch zum Ersatzakku greifen zu müssen.

Beim Filmen entlädt sich der Akku schneller als beim Fotografieren, aber auch damit lässt sich gut leben. Für lange Drehtage oder professionelle Dauereinsätze würde ich weiterhin zusätzliche Akkus oder einen Batteriegriff empfehlen. Das gilt aber für fast alle Kameras in diesem Segment.

Die doppelten Kartensteckplätze für CFexpress Typ A und SD UHS II unterstreichen den professionellen Charakter dieser Kamera. Besonders bei hohen Bildraten und langen Bursts ist eine schnelle und zuverlässige Speicherung unerlässlich, was allerdings auch eine kleine Investition in geeignete Karten mit ausreichend Speicherkapazität erfordert.

Stimmungsvolles Naturfoto einer Amsel zwischen Herbstblättern, festgehalten mit sanfter Schärfe, warmen Farben und einer ruhigen, natürlichen Komposition.

Jordi Woerts | Sony A9 III | Sony FE 200–600mm f/5.6–6.3 G OSS | 600mm | f/6.3 | 1/500 sec | ISO 5000

Alternativen zur Sony A9 III

Die Sony A9 III ist als derzeit einzige Vollformat-DSLR-Kamera mit Global Shutter grundlegend anders als andere Modelle in diesem Segment.

Alternativen wie die Nikon Z8, Canon EOS R3 und die Sony A7-Serie sind allesamt leistungsstarke Kameras, die aber nicht dieselbe Balance zwischen Auflösung, Geschwindigkeit und Vielseitigkeit bieten.

Die Nikon Z8 ist eine starke Allrounderin mit hoher Auflösung und vielseitigen Einsatzmöglichkeiten, und die Canon EOS R3 konzentriert sich, genau wie die A9 III, auf Sport und Wildlife mit einem robusten Gehäuse und sehr zuverlässigen Autofokus. Sonys A7-Serie ist eine erschwingliche Alternative für alle, die Geschwindigkeit und Bildqualität ohne technischen Schnickschnack suchen.

Die Fujifilm GFX 100S II fällt in eine andere Kategorie. Mit ihrem Mittelformatsensor und der hohen Auflösung dreht sich bei dieser Kamera alles um Detail und Bildqualität, nicht um Geschwindigkeit oder Action. Sie ist keine direkte Konkurrentin, sondern eine Alternative für Fotograf:innen mit anderen Prioritäten.

Letztendlich hat jede dieser Kameras ihren speziellen Fokus. Der Schwerpunkt der Sony A9 III liegt auf maximaler Kontrolle bei Bewegung, was sie nicht automatisch zur besten Wahl für alle Fotograf:innen macht, aber einen klaren Fortschritt für alle bedeutet, die genau danach suchen.

Stimmungsvolles Naturfoto eines Eichelhähers zwischen Ästen und sanftem Licht, mit subtilen Farben, natürlicher Komposition und ruhigem Hintergrund.

Jordi Woerts | Sony A9 III | Sony FE 200–600mm f/5.6–6.3 G OSS | 600mm | f/6.3 | 1/500 sec | ISO 2000

Fazit: Lohnt sich die Sony A9 III?

Die Sony A9 III ist eine Kamera, die genau das leistet, was sie verspricht. In der Praxis merkt man sofort, welchen Unterschied Geschwindigkeit, ein zuverlässiger Autofokus und der Global Shutter bei bewegten Motiven machen. Die Kamera liefert auch dann zuverlässige Leistung, wenn das Tempo steigt und man nur eine Chance auf die richtige Aufnahme hat.

Für Wildlife-, Sport-, Action- oder Eventfotograf:innen ist sie eine sinnvolle Investition. Die Kombination aus Geschwindigkeit und gleichmäßigen Ergebnissen bei Bewegung passt genau zu dem, was man in diesem Segment braucht. Wenn du hauptsächlich in der Landschafts- oder Studiofotografie unterwegs bist oder maximale Auflösung für einen starken Crop-Faktor brauchst, solltest du dich besser nach einer anderen Kamera umsehen.

Für mich persönlich fühlt sich die Sony A9 III wie ein deutlicher Fortschritt gegenüber der A7 IV an. Der Autofokus und die Geschwindigkeit sind vertrauenserweckend, und die Art und Weise, wie die Kamera mit Bewegung umgeht, passt zu meiner Art des Fotografierens. Würde ich sie selbst in Betracht ziehen? Ja. Für meine Arbeitsweise steht dieser Body ganz oben auf der Liste.


Weitere Testberichte findest du auf dem MPB-Blog und mehr über Jordi und seine Arbeit erfährst du auf Instagram.

  • Detaillierte Naturaufnahme eines Stockentenerpels mit grünem Kopf und gelbem Schnabel, aufgenommen in sanftem, natürlichem Licht.

    Leitfaden: Dein Einstieg in die Vogelfotografie

    Du möchtest bessere Fotos machen? Entdecke Jordis praktische Ausrüstungs-, Technik- und Verhaltenstipps für die Vogelfotografie.

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    Die Wildlife-Fotografin Ester Turri testet das Sony FE 100-400mm f/4.5-5.6 GM OSS zusammen mit der Sony A7 IV in einem Wildreservat in Südafrika, um Zebras, Elefanten und Löwen zu fotografieren.

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