A small glider plane flies through the sky, with thick grey clouds in the background. There is a forest beneath it, with the different shades of green leaves and clouds creating a layered effect.

Test: Sony A7 III | Spiegellose Vollformatkamera

Veröffentlicht am 3. Juli 2026 von MPB

Die 2018 erschienene Sony A7 III ist eine Vollformat-Allroundkamera, bei der sich der Kauf nach wie vor lohnt: Sie ist zuverlässig, auf dem Gebrauchtmarkt leicht und günstig erhältlich und hat sich über die Jahre in der Praxis bewährt. Auch mit neueren Modellen wie der Sony A7 IV und Optionen mit höherer Auflösung wie der Sony A7R III kann sie noch mithalten. Und sogar unseren Videotestbericht (siehe unten) haben wir komplett mit der A7 III gedreht, was viel über ihre Leistung aussagt. Auch wenn sie nicht mehr die modernste Kamera im Sony-Sortiment ist, ist sie für alltägliche Einsätze immer noch eine gute Wahl.

Gebrauchte Sony A7 III auf einer Metallhalterung vor grauem Hintergrund.

Gebrauchte Sony A7 III

https://youtu.be/Nb9yjm4Vscc?rel=0

Für diesen Testbericht haben MPBs Senior Content Producer Amy Moore und Videograf Jakub Golis die Sony A7 III über einen Zeitraum von acht Jahren ausgiebig getestet und damit alles von Porträts über Landschaften bis hin zu Events fotografiert. Allein schon Amys Lightroom-Katalog umfasst fast 15.000 Bilder, die sie mit der A7 III gemacht hat, und obwohl sie regelmäßig mit neueren Sony-Modellen arbeitet, greift sie immer wieder auf die A7 III zurück und verrät dir in diesem Bericht, warum.

Mit zusätzlichen Aufnahmen von Jakub Golis und Ian Howorth.

Sony A7 III: Technische Daten

Sensor

Vollformat, BSI

Megapixel

24,2

Kamerainterne Bildstabilisierung (IBIS)

5 Blendenstufen

ISO

100–51.200

Autofokus

693 Punkte

Motiverkennung

Gesichter, Augen

Serienaufnahmen

10 fps

Videoleistung

4K, 30p, 8-bit, 4:2:0

Akku

NP-FZ100

Geschätzte Akkulaufzeit

710 Aufnahmen

Speicherkartensteckplätze

2×SD, 1×UHS-II, 1 x UHS-I

Rückseitiges LCD

Neigbar, 3,0 Zoll, 921.000 Punkte

Blitz

Blitzschuh

Abmessungen

127 x 96 x 74 mm

Gewicht

650 g

Erscheinungsjahr

2018

Stärken

  • Sehr langlebig (jahrelang in der Praxis bewährt)

  • Zuverlässiger Autofokus für alltägliche Aufnahmen

  • Ausgewogene Hybridleistung

  • Hervorragende Vollformat-Bildqualität

  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis auf dem Gebrauchtmarkt

  • Zwei SD-Kartensteckplätze

  • Starke Akkulaufzeit

Schwächen

  • Rückseitiges Display nur neigbar, nicht voll schwenkbar

  • Autofokus ohne moderne Motiverkennung

  • Älteres Sony-Menüsystem kann sich klobig anfühlen

  • 8-Bit-Video entspricht nicht mehr dem neuesten Stand

  • Sucherauflösung

Zwei Pferde, die sich im warmem Abendlicht über einen Holzzaun lehnen. Im Hintergrund zarte Herbsttöne, die allmählich verblassen.

Jakub Golis | Sony A7 III | Sony FE 28mm f/1.8 f/2 | 28 mm | 1/1250 sec | f/2.0 | ISO 100

Sony A7 III: Design und Handling

Die Sony A7 III fühlt sich auch Jahre nach ihrer Veröffentlichung noch überraschend praxistauglich an. An manchen Stellen merkt man ihr das Alter zwar an, aber sie liegt bei langen Shootings gut in der Hand und ist leicht zu bedienen.

Gebrauchte Sony A7 III auf weißem Hintergrund mit Schatten nach links.

Gebrauchte Sony A7 III

Gehäusedesign und Ergonomie

Die A7 III ist kompakt genug, um unterwegs nicht zur Last zu werden. Sie ist hochwertig verarbeitet und liegt dank ihres tiefen Griffs mit den meisten Sony FE-Objektiven gut in der Hand.

Bei den Displays früherer Modelle der Sony A7-Serie kam es manchmal zu Ablösungen, bei der A7 III hatte ich dieses Problem aber nie.

Empfohlene Objektive

Auf die A7 III passen fast alle Sony E-Objektive, ohne dass sie dabei unnötig sperrig wirkt. Tipp: Mit einem kompakten Festbrennweitenobjektiv wie dem Samyang AF 35mm f/2.8 FE-Pancake-Objektiv verwandelt sie sich in ein leichtes Setup für die Reise- oder Streetfotografie, und mit einem Sony FE 24-70mm f/2.8 GM oder dem moderneren (aber auch teureren) Sony FE 24-70mm f/2.8 GM II bist du auch für professionelle Event-Shootings bestens gerüstet.

Tastenanordnung und Joystick-Steuerung

Die A7 III ist viel einfacher zu bedienen als ihre Vorgängermodelle. Zum Beispiel hat Sony hier die Navigation der Fokusfelder vereinfacht: Es gibt einen Joystick auf der Rückseite, der die Auswahl beschleunigt, und über das rückseitige Touch-Display kannst du den Fokuspunkt intuitiv verschieben.

Sucher und Display

Das Display ist leider nur neigbar und nicht voll schwenkbar. Beim Filmen ist das eher suboptimal, für die Streetfotografie oder Aufnahmen aus niedrigen Winkeln funktioniert es aber ganz gut. Außerdem reagiert es schnell und ist unauffällig. Lies auch unseren Leitfaden: Streetfotografie, wenn du deine Kamera mit auf die Straße nehmen willst.

Der elektronische Sucher ist zwar nichts Besonderes, hat mir aber bei professionellen Aufträgen nie Probleme bereitet. Eine Sache, die mich aber immer noch überrascht, ist die Empfindlichkeit des Augensensors: Er befindet sich direkt über dem Display und schaltet an hellen Tagen gerne unerwartet auf den Sucher um, was mitunter ganz schön nervig sein kann.

Rückseite einer gebrauchten Sony A7 III mit Nahaufnahme von Sucher, Display und Einstellrädern.

Gebrauchte Sony A7 III

Bedienung

Bei Markteinführung war die Akkulaufzeit der Sony A7 III eines der größten Upgrades im Vergleich zu früheren Modellen. Mit dem NP-FZ100-Akku konnte man bei Hochzeiten, Events oder an langen Reisetagen endlich mit drei oder vier Akkus in der Tasche auskommen, ohne ins Schwitzen zu geraten.

Mit der Sony A7R III (2017) führte Sony erstmals zwei Speicherkartensteckplätze bei seinen spiegellosen Vollformatkameras ein, und die Sony A7 III zog ein Jahr später nach. Das haut dich vielleicht nicht vom Hocker, war seinerzeit für professionelle Fotograf:innen aber ein großes Ding, da Speicherkartenschäden plötzlich kein großes Problem mehr waren.

Wenn du regelmäßig zwischen Fotos und Videos wechselst, erleichtern die personalisierbaren Modi die Arbeit mit der Kamera erheblich. Sowohl Foto- als auch Videoeinstellungen werden dann beim manuellen Moduswechsel übernommen.

Augenautofokus und -verfolgung

Für den Alltagsgebrauch ist der Autofokus der A7 III für mich ideal. Du kannst sie (wie ich) sogar mit zu einem Autorennen nehmen und dir sicher sein, dass du deine Motive scharf erfassen kannst.

Auch die Autofokusleistung bei schlechten Lichtverhältnissen ist zuverlässig. Das Autofokussystem funktioniert bis etwa -3 EV, und es kann ganz schön dunkel werden, bevor die Kamera ins Schleudern kommt.

Bei Fotos funktioniert der Augenautofokus übrigens am besten und ist bei Videos nicht ganz so zuverlässig.

Serienbildaufnahmen

Die 10 Bilder pro Sekunde (fps) der A7 III sind für die meisten Aufnahmen mehr als ausreichend. Selbst 14-Bit-RAW-Bilder nimmt die Kamera mit dieser Geschwindigkeit auf, und du kannst die vollen 10 fps für Serienaufnahmen im Silent-Shooting-Modus nutzen, ohne dass die Kamera blockiert. Wenn du Wildtiere oder auf Hochzeiten fotografierst, ist das deine Geheimwaffe. Weitere praktische Tipps und Tricks findest du in unserem Leitfaden: Wildlife-Fotografie und -Videografie.

Bildstabilisierung (IBIS-Leistung)

Beim Fotografieren aus der Hand kannst du dich auf die kamerainterne Bildstabilisierung verlassen. Bei Hybridaufnahmen gibt es allerdings gewisse Einschränkungen: Wenn du sanfte, natürliche Videobewegungen haben möchtest, ist hier ein Gimbal vielleicht die bessere Wahl.

Sony A7 III: Bildqualität

Bei der Sony A7 III kannst du dich dank ihrer Auflösung, Low-Light-Performance und ihres Dynamikumfangs darauf verlassen, dass du die Bilder unbesorgt an deine Kundschaft schicken kannst.

Praxistauglichkeit

Eine der größten Stärken der A7 III ist ihre Vielseitigkeit, denn sie fühlt sich in fast jeder fotografischen Spielart zu Hause. Sie liefert saubere, detaillierte Bilder und eignet sich sowohl für Porträts und Hochzeiten als auch für die Reise- und Streetfotografie.

Warum die Kamera so eine großartige Reisebegleiterin ist, erfährst du in unserem Testbericht zur Sony A7 III für Reisefotografie.

Ein Springer Spaniel, der mit offenem Maul in Richtung Kamera springt. Im Hintergrund die unscharfe Silhouette einer Person.

Amy Moore | Sony A7 III | Sony FE 35mm f/1.8 | 35 mm | f/1.8 | 1/800 sec | ISO 250

Schwachlichtleistung und Rauschen

Wenn du viel bei schlechten Lichtverhältnissen fotografierst, ist die A7 III genau das Richtige für dich. Ihr rückwärtig belichteter Vollformatsensor kommt gut mit höheren ISO-Werten zurecht, sodass du bei Indoor-Events oder abendlicher Streetfotografie keine Probleme bekommst.

Auch an trüben Tagen kommst du mit ihr gut zurecht, wenn du den ISO-Wert hochdrehst und ein lichtstarkes Objektiv wie das 50mm f/1.8 verwendest. Die native ISO reicht von 100 bis 51.200, und brauchbare Ergebnisse bei ISO 6.400 oder sogar 10.000 lassen sich leicht erzielen. Viel weiter solltest du es aber nicht treiben, es sei denn, du möchtest einen sehr weichen Look.

ISO-Test mit der A7 III bei einer weiten Landschaftsaufnahme der Küste in Italien. Der Ozean füllt den Großteil des Bildes, darüber ein sanfter Himmel in der Dämmerung.

Jakub Golis | Sony A7 III | Samyang AF 35mm F/2.8 | 35 mm | 1/15 sec | f/8.0 | ISO 12.800

Auflösung und Detailtreue

Mit ihren 24,2 Megapixeln liefert die A7 III detaillierte Bilder, die sich im Alltag leicht speichern, übertragen und bearbeiten lassen. Die Auflösung reicht für kommerzielle Arbeiten, große Ausdrucke und bei Bedarf auch für Bildzuschnitte. Im Gegensatz zu höher auflösenden Kameras wie der Sony A7R IV musst du dir auch keine Sorgen über die Dateigröße machen, wenn du viel fotografierst.

Dynamikumfang

Mit bis zu 15 Blendenstufen Dynamikumfang gibt es genug Spielraum, um Details in der Nachbearbeitung wiederherzustellen, zum Beispiel wenn du es bei der Landschaftsfotografie mit kniffligen Lichtsituationen zu tun hattest. Die RAW-Dateien halten Lichter gut fest, und du kannst Schatten aufhellen, ohne deine Aufnahmen zu ruinieren.

Farbwiedergabe und RAW-Flexibilität

Die Farben sind deutlich besser als bei früheren Kameras der A7-Serie (manch eine:r erinnert sich vielleicht noch an den Kampf mit Magenta- oder Grünstichen bei der Sony A7 II). JPEGs direkt aus der Kamera sind mit etwas Feintuning gut brauchbar, und du hast immer die Bildprofil-Voreinstellungen in der Hinterhand, wenn du filmähnliche Simulationen brauchst.

Macht die Sony A7 III gute Videoaufnahmen?

Die ehrliche Antwort ist, dass die A7 III ausreichend gute Gelegenheitsvideos liefert, aber für professionelle Hybridaufnahmen nicht die beste Wahl ist. Hier musst du schon bei der Aufnahme mit gewissen Einschränkungen rechnen, und das Alter der Kamera macht sich auch bei der Farbkorrektur bemerkbar.

4K-Leistung

Bei 4K-Videoaufnahmen mit 6K-Oversampling im Vollformat bleiben Details und Schärfe gut erhalten.

Du kannst auch in S-Log2, S-Log3 oder Hybrid Log Gamma aufnehmen und Zeitlupen mit 120 fps in Full HD machen. Auch hier leistet die kamerainterne Bildstabilisierung gute Arbeit bei Handheld-Aufnahmen.

Der Autofokus ist ebenfalls zuverlässig, auch wenn du bei Videos keinen Augenautofokus zur Verfügung hast. Stattdessen nutzt die A7 III eine allgemeinere Gesichtserkennung, die aber trotzdem super funktioniert.

Einschränkungen

Die größte Einschränkung aus heutiger Sicht ist, dass die A7 III mit 8 Bit statt 10 Bit aufzeichnet, und das lässt sich auch mit einem externen Recorder nicht umgehen. Dadurch hast du weniger Flexibilität bei der Farbanpassung, wenn du den gewünschten Look nicht direkt aus der Kamera hinbekommst.

Außerdem sind kamerainterne Videoaufnahmen mit der A7 III auf ungefähr 29 Minuten beschränkt. Für kürzere Interviews, Podcasts oder hybriden Content ist das ganz in Ordnung, aber für längere Veranstaltungen oder Konferenzen ist es weniger ideal. Ein kleiner Tipp, der für Abhilfe sorgen kann, ist die Verwendung externer HDMI-Recorder oder inoffizieller Methoden, die im Netz kursieren.

Konnektivität und Alltagstauglichkeit

Was die Anschlussmöglichkeiten betrifft, findest du hier alles, was du erwartest – Mikrofon- und Kopfhöreranschlüsse, HDMI-Ausgang und USB-Ladefunktion –, sodass sich die Kamera problemlos in die meisten Setups integrieren lässt. Und wenn du deine Fotos leicht übertragen (oder die Kamera sogar vom Smartphone aus steuern) möchtest, gibt es WLAN und Bluetooth.

Da die A7 III schon etwas älter ist, ist sie leider nicht mit Sonys neuerer Creators' App kompatibel. Stattdessen musst du die ältere Imaging Edge-Software für Cloud-Übertragungen und Remote-Konnektivität verwenden, die auf dem Desktop in der Regel besser funktioniert als auf dem Handy.

Beispielbilder

Paar, das auf einer leuchtend gelben Bank mit Blick auf eine Küstenstadt sitzt, während sich am Horizont Gewitterwolken zusammenbrauen.

Jakub Golis | Sony A7 III | Samyang AF 35mm F/2.8 | 35 mm | 1/250 sec | f/4.0 | ISO 100

Ein Oldtimer am Wasser. Im Hintergrund ein traditionelles Segelschiff und das ruhige Meer.

Jakub Golis | Sony A7 III | Samyang AF 35mm F/2.8 | 35 mm | 1/160 sec | f/4.0 | ISO 100

Bunte tropische Fische, die in einem belebten Aquarium durch Korallenformationen schwimmen.

Jakub Golis | Sony A7 III | Samyang AF 18mm F/2.8 | 18 mm | 1/60 sec | f/4.0 | ISO 2500

Rustikale Holzwindmühle auf einer saftig grünen Wiese, umrahmt von Bäumen unter einem strahlend blauen Sommerhimmel.

Jakub Golis | Sony A7 III | Sony FE 28mm f/1.8 f/2 | 28 mm | 1/1250 sec | f/2.0 | ISO 100

Eine Gruppe von Menschen, die in der Sonne einen sandigen Hügel in Richtung Meer überquert. Das Meer ist im Hintergrund still und flach, darüber ein blauer, bewölkter Himmel. Aufgenommen mit dem Helios 44-2 58mm f/2.

Sony A7 III | Helios 44-2 58mm f/2 | 1/1000 sec | ISO 50

Ein schwarzer Mini Cooper in voller Fahrt. Das Auto ist scharf und der Hintergrund unscharf. Die Person hinterm Steuer ist durch das Fenster zu sehen und trägt einen weißen Helm.

Amy Moore | Sony A7 III | Sony FE 100-400mm f/4.5-5.6 GM OSS | f/11 | 1/1250 sec | ISO 500

Einordnung der Sony A7 III in die A7-Reihe

Die Sony A7 III bildet die goldene Mitte der A7-Reihe, und für viele Fotograf:innen hat Sony hier genau die richtige Balance zwischen Leistung, Akkulaufzeit, Autofokus und Preis gefunden.

Alle Kameras der A7-Reihe besitzen einen Vollformatsensor und unterstützen Sony FE-kompatible Objektive. Sie bieten einen minimalen ISO-Wert von 100 mit einer maximalen mechanischen Verschlusszeit von 1/8000 und einen Phasenerkennungs-Autofokus, obwohl jede Generation im Laufe der Zeit schneller und fortschrittlicher geworden ist.

Die größten Unterschiede zwischen den Modellen liegen in der Bildstabilisierung, der Autofokusleistung, der Akkulaufzeit, den Videofunktionen und der Motiverkennung.

Im Laufe der Jahre hat Sony Funktionen wie IBIS, BSI-Sensor-Technologie (rückseitig belichtet) und intelligentere Autofokussysteme hinzugefügt – und mit der Sony A7 V sogar einen neu gestalteten Prozessor und eine KI-gestützte Motiverkennung eingeführt.

Alternativen zur Sony A7 III

Falls die A7 III nicht ganz deinen Anforderungen entspricht, findest du in Sonys Vollformat-Lineup ein paar gute Alternativen. Bei der Standard-A7-Reihe liegt der Fokus auf Hybridaufnahmen, die A7R-Serie priorisiert hohe Auflösungen für detailreiche Aufnahmen und die A7S-Serie ist auf Video- und Low-Light-Performance ausgelegt, wobei das „S“ für Sensitivity (Empfindlichkeit) steht.

Alle vier Kameras haben einen BSI-Vollformatsensor, einen Phasendetektions-Autofokus, Sonys NP-FZ100-Akku und können mit bis zu 10 fps aufnehmen. Die größten Unterschiede liegen in der Auflösung, den Videofunktionen, der Autofokusleistung und der jeweiligen Spezialisierung für den täglichen Gebrauch.

A7 III

A7C

A7R III

A7S III

Megapixel

24,2

24,2

42,4

12,1

IBIS (Blendestufen)

5

5

5

5,5

Max. ISO

51.200

51.200

32.000

102.400

AF-Punkte

693

693

399

759

Video

4K 30p

4K 30p

4K 30p

4K 120p

Farben

8-bit

8-bit

8-bit

10-bit

4:2:0

4:2:0

4:2:0

4:2:2

≈Akkulaufzeit (Aufn.)

710

740

650

600

Kartenslots

2

1

2

2

Kartentyp(en)

SD

SD

SD

SD, CF (A)

H (mm)

127

124

127

129

B (mm)

96

71

96

97

T (mm)

74

60

74

81

Gewicht (g)

650

509

657

699

Einführungsjahr

2018

2020

2017

2020

Einführungspreis

2.300 €

2.100 €

3.500 €

4.200 €

Gebrauchte Sony A7C auf weißem Hintergrund mit Schatten nach links.

Gebrauchte Sony A7C

Sony A7C: Die Kompakte

Auch wenn die Sony A7C eigentlich nicht zur A7-Reihe gehört, ist sie technisch gesehen mit der A7 III vergleichbar, hat aber ein kompakteres Gehäuse im Messsucher-Stil und ihren Sucher in der Ecke.

Hier bekommst du auf Reisen, bei der Streetfotografie und im Alltag eine sehr ähnliche Bildqualität und Autofokusleistung, aber nur einen Speicherkartensteckplatz.

Gebrauchte Sony A7R III auf weißem Hintergrund mit Schatten nach links.

Gebrauchte Sony A7R III

Sony A7R III: Für alle, die mehr Auflösung wollen

Wenn du regelmäßig detailliertere Aufnahmen für große Werbetafeln oder ähnliche Formate machst und vor allem viel Auflösung brauchst, ist die Sony A7R III die bessere Wahl, denn sie liefert gestochen scharfe Bilder.

Ihr 42,4-Megapixel-Sensor bietet dir weitaus mehr Details und Flexibilität beim Zuschneiden als die A7 III – also genau das, was du für die kommerzielle Fotografie und Studioarbeit brauchst. Der Kompromiss sind größere Dateien und ein etwas aufwendigerer Bearbeitungsworkflow, aber wenn dir maximale Details wichtig sind, lohnt sich der Aufwand.

Sony A7S III vor einem kirschroten Hintergrund.

Gebrauchte Sony A7S III

Sony A7S III: Für Videos und schlechte Lichtverhältnisse

Wenn du vor allem Videos aufnimmst, ist die Sony A7S III eine sinnvolle Alternative zur A7 III. Die A7S-Reihe ist bekannt für ihre unglaublich gute Video- und Low-Light-Performance, weshalb sie bei Hochzeitsvideograf:innen und Dokumentarfilmer:innen so beliebt ist.

Die Sony A7S III ist eine Spezialistin für Videoproduktionen und bietet 4K 120p, verbesserte Codecs und ein besseres Hitzemanagement für längere Aufnahmen.

FAQs

Lohnt sich die Sony A7 III im Jahr 2026 noch?

Ja, die Sony A7 III ist dank ihres zuverlässigen Autofokus, der starken Akkuleistung und des hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnisses auf dem Gebrauchtmarkt auch 2026 noch eine gute Wahl.

Ist die Sony A7 III veraltet?

Die Sony A7 III zeigt ihr Alter in Bereichen wie Videofunktionen und Motiverkennung, aber ihre Kernleistung in der Fotografie ist immer noch top.

Für wen ist die Sony A7 III am besten geeignet?

Die Sony A7 III ist ideal für Fotograf:innen, die eine zuverlässige Allround-Vollformatkamera für Porträts, Hochzeiten, Reisen, Events und Hybridaufnahmen suchen.

Soll ich die A7 III oder die A7 IV kaufen?

Kauf dir die A7 III, wenn dir das Preis-Leistungs-Verhältnis am wichtigsten ist, oder die Sony A7 IV, wenn du bessere Videofunktionen, einen intelligenteren Autofokus und ein moderneres Aufnahmeerlebnis möchtest.

Ist die Sony A7 III gut für professionelle Fotografie?

Die Sony A7 III ist dank ihres zuverlässigen Autofokus, ihrer beiden Speicherkartensteckplätze und ihrer starken Bildqualität immer noch sehr gut für die professionelle Fotografie geeignet.

Ist die A7 III gebraucht immer noch ein guter Deal?

Die Sony A7 III bleibt eine der preiswertesten gebrauchten Vollformatkameras, da sie professionelle Leistung für deutlich weniger Geld als neuere Modelle liefert.

Auf welche Kamera sollte ich von der A7 III upgraden?

Das beste Upgrade von der A7 III hängt von deinen fotografischen Anforderungen ab. Die A7 IV ist ideal für Hybridaufnahmen, die A7R-Reihe legt den Fokus auf Auflösung und die A7S-Reihe konzentriert sich auf Videos.

Was ist die A7-Reihe?

Die Sony Alpha 7-Reihe ist Sonys Lineup von spiegellosen Vollformatkameras, die vielseitige Hybridaufnahmen, hochauflösende, videofokussierte Modelle und kompakte Vollformatgehäuse abdeckt.

Fazit: Lohnt sich die Sony A7 III noch?

Die Sony A7 III ist eine der preiswertesten gebrauchten Vollformatkameras, die du finden wirst. Ist sie die spannendste Kamera in Sonys aktuellem Lineup? Wohl kaum. Aber sie ist zuverlässig und aus meinem Kamerarucksack nicht wegzudenken.

Ob bei Hochzeiten, auf Rennstrecken, bei Porträts oder im Alltag – die A7 III hat mich nie im Stich gelassen. Wenn du den neuesten KI-Autofokus, fortschrittliche Videofunktionen oder ein voll schwenkbares Display suchst, solltest du dich nach einer neueren Sony-Kamera umschauen. Wenn du aber eine bewährte Vollformat-Hybridkamera möchtest, die immer noch hervorragende Leistung erbringt, ist die Sony A7 III eine klare Empfehlung von mir.

Weitere Testberichte findest du auf dem MPB-Blog.

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