
Die besten Kameras für die Landschaftsfotografie
Veröffentlicht am 5. Februar 2026 von MPB
Auf der Suche nach der besten Kamera für deine Landschaftsfotografie wirst du schnell feststellen, dass es eine Menge Optionen und keine einfache Antwort gibt. Beim Blick auf die technischen Daten, achten Landschaftsfotograf:innen in der Regel auf Folgendes: Bildqualität, Dynamikumfang und gute Leistung bei niedrigen ISO-Werten. Welche Kamera die „Beste“ für dich ist, hängt jedoch davon ab, wie du am liebsten arbeitest (stativlastige Langzeitbelichtungen oder Aufnahmen aus der Hand beim Wandern) und welche Objektive du entweder schon zu Hause hast oder dir gerne zulegen möchtest.
Connor Redmond von MPB hat einige der besten Kameras für Landschaftsaufnahmen für dich zusammengestellt – von DSLRs über spiegellose Modelle bis hin zu kompakten Optionen. Erfahre mehr über ihre jeweiligen Vor- und Nachteile, damit dir die Entscheidung für eine Kamera, die dich bei Wind und Wetter bei der Landschafts-, Outdoor- und Reisefotografie begleiten soll, etwas leichter fällt.

Connor Redmond | Fujifilm GFX100S II | GF 32-64mm f/4 R LM WR | 32mm | f/8.0 | 13 sec | ISO 80
Das Wichtigste bei einer Kamera für Landschaftsaufnahmen im Überblick
Auflösung (Megapixel)
Die Auflösung ist einer der Schlüsselfaktoren für Landschaftsfotograf:innen. Hier zählen die Megapixelanzahl und die allgemeine Bildqualität. Je höher die Auflösung, desto großformatiger kannst du deine Bilder drucken, stark zuschneiden und feine Texturen wie Felsen, Bäume und entfernte Details herausarbeiten.
Dynamikumfang (Umgang mit hellen Himmeln und dunklen Vordergründen)
Bei Landschaftsaufnahmen hast du es oft mit starken Kontrasten zu tun. Die meisten modernen spiegellosen Kameras schneiden hier gut ab, und wie du fotografierst (z. B. Serienbildaufnahmen im RAW-Format) ist wichtiger als die Kameramarke selbst.
Wetterbeständigkeit und Akkulaufzeit
Wenn du wie ich hauptsächlich in regnerischen Gefilden fotografierst, wirst du eine wetterbeständige Kamera definitiv zu schätzen wissen. Wie wetterfest eine Kamera wirklich ist, hängt ganz vom Modell ab, und die Angaben der Hersteller sind keine Garantie. Trotzdem gilt: Besser erst mal haben! Nikon ist hier sogar besonders ehrlich und weist darauf hin, dass Staub- und Spritzwasserresistenz nicht immer garantiert ist.
Objektive (insgeheim der wichtigste Faktor)
Eine Kamera für Landschaftsaufnahmen, für die es nur eine begrenzte Zahl an passenden Objektiven gibt, ist nicht die beste Wahl. Ein weiterer entscheidender Faktor beim Kamerakauf ist, welche Objektive du schon hast. Profis achten bei der Wahl einer Systemkamera besonders auf scharfe Weitwinkeloptionen.
Speicher (bitte zwei Kartensteckplätze!)
Zwei Kartensteckplätze sind ein großer Vorteil, wenn du draußen in der Wildnis unterwegs bist. SD-Karten können ausfallen, und eine zweite Karte als Backup dabeizuhaben ist grundsätzlich eine gute Idee, wenn du deine Daten nicht verlieren willst.
Die beste DSLR-Kamera für den Einstieg in die Landschaftsfotografie: Canon EOS 80D oder Nikon D3500
Wenn du gerade erst anfängst, sind die Canon EOS 80D und die Nikon D3500 gute Optionen, um die Grundlagen richtig zu lernen. Sie erinnern auch daran, dass eine APS-C (Crop-Sensor)-Kamera in Kombination mit einem scharfen Weitwinkelobjektiv in der Landschaftsfotografie durchaus gute Dienste leisten kann.

Gebrauchte Canon 80D
Canon EOS 80D
Technische Daten
24-Megapixel-APS-C-Sensor
Basis-ISO-Wert von 100
Vollständig schwenkbares rückseitiges LCD (nützlich bei Verwendung eines Stativs und niedrigen Aufnahmewinkeln)
Wetterfestes Gehäuse
730 g
Stärken
Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis (unter 500 €)
Angenehmes Handling und Bedienung
Das schwenkbare Display ist besonders nützlich für Landschaftsaufnahmen mit Stativ
Große Auswahl an Canon EF/EF-S-Objektiven
Schwächen
Keine kamerainterne Bildstabilisierung (IBIS)
Größer und schwerer als viele spiegellose Einstiegsmodelle
Die Canon EOS 80D ist der perfekte Einstieg für alle, die eine DSLR suchen, die sich nicht wie ein „Spielzeug“ anfühlt und trotzdem leicht zu bedienen ist. In Verbindung mit einem guten Weitwinkelobjektiv wie dem EF 24mm f/2.8 IS USM oder einem Zoomobjektiv wie dem EF 24-105mm f/4 L IS USM bist du für die meisten Arten der Landschaftsfotografie bestens gerüstet.

Gebrauchte Nikon D3500
Nikon D3500
Die Nikon D3500 ist eine der kostengünstigsten Einstiegskameras für die Landschaftsfotografie. Wenn du geduldig mit Licht und Komposition bist, kannst du mit ihr Aufnahmen machen, auf die du stolz sein wirst. In Verbindung mit dem Sigma 17-50mm f/2.8 EX DC OS HSM erhältst du ein erschwingliches Allround-Setup.
Technische Daten
24,2-Megapixel-APS-C-Sensor
Basis-ISO-Wert von 100
Akkulaufzeit für bis zu 1.550 Aufnahmen (laut Hersteller)
415 g
Stärken
Gebraucht für unter 400 € erhältlich
Sehr lange Akkulaufzeit für lange Tage unterwegs
Leicht genug für Reisen und spontane Outdoor-Aufnahmen
Schwächen
Keine gute Wahl bei schlechtem Wetter
Eher grundlegende Funktionen, über die du möglicherweise schnell hinauswächst

Gebrauchte Canon 5DS R
Die beste DSLR-Kamera von Canon für die Landschaftsfotografie: Canon 5DS R
Wenn du auf der Suche nach mehr Detailgenauigkeit für große Drucke oder starke Crops bist, könnte eine gebrauchte Canon EOS 5DS R für dich interessant sein. Keine andere DSLR-Kamera von Canon erfasst in der Landschaftsfotografie so viele Details wie diese hier, und du bekommst Technik auf Profiniveau zu einem Bruchteil der Kosten einer spiegellosen Kamera.
Technische Daten
50,6-Megapixel-Vollformatsensor
Speziell für hochauflösende Aufnahmen und Cropping entwickelt
Basis-ISO-Wert von 100
930 g
Stärken
Guter Preis
Hohe Megapixelzahl für feine Details und große Drucke
Gute Wahl in Kombination mit Canon EF-Weitwinkelobjektiven
Einfacher DSLR-Workflow für Landschaftsaufnahmen mit Stativ
Schwächen
Keine kamerainterne Bildstabilisierung (IBIS)
Große Dateien
Nicht gut für schnelle Aufnahmen aus der Hand geeignet
Wenn du auf deinen Landschaftsbildern vor allem kleinste Details einfangen möchtest, liefert die 5DS R richtig ab – vor allem bei künstlerischen und kontrollierten Stativaufnahmen. Die Kamera aus dem Jahr 2015 wird nach wie vor von vielen professionellen Landschaftsfotograf:innen genutzt, sogar von denen, die irgendwann auf spiegellose Systeme umgestiegen sind. Die Bilder der 5DS R sind jedenfalls noch genauso detailliert und gut wie damals.

Gebrauchte Fujifilm X-T5
Die beste APS-C-Kamera für die Landschaftsfotografie: Fujifilm X-T5
Wenn du eine kleinere, leichtere Kamera möchtest, die in Sachen Bildqualität keine Kompromisse eingeht, dann könnte eine APS-C-Kamera etwas für dich sein. Die Fujifilm X-T5 gehört zu den besten in dieser Kategorie. Sie sorgt mit ihrem hervorragenden X-Trans 5-Sensor mit 40 Megapixeln, einer kamerainternen Bildstabilisierung (IBIS) um bis zu 7 Blendenstufen und zwei SD-Kartensteckplätzen für ein beruhigendes Gefühl und eröffnet dir die Welt der vielseitigen Fujifilm X-Objektive.
Technische Daten
40,2-Megapixel-APS-C-Sensor
IBIS (bis zu sieben Blendenstufen)
Pixel-Shift-Multi-Shot mit bis zu 160 Megapixeln
Wetterfest und kältebeständig bis -10 °C
Zwei UHS-II-SD-Kartensteckplätze
557 g
Stärken
Hohe Detailtreue ohne das Gewicht eines Vollformatsensors
Starke Handheld-Leistung dank IBIS
Hochauflösungsmodus, ideal für ruhige Stativaufnahmen
Große Auswahl an Weitwinkelobjektiven mit X-Anschluss
Schwächen
APS-C verzeiht beim Aufhellen von Schatten oft weniger als Vollformat
Die X-T5 ist eine der überzeugendsten „ernsthaften“ Optionen für Landschaftsfotografie abseits der Vollformatkameras. Sie liefert die Details und Flexibilität, die Landschaftsfotograf:innen wichtig sind, und ist dabei relativ kompakt, sodass du auf deinen Reisen und Wanderungen nicht allzu viel schleppen musst.

Adam Makkai | Fujifilm X-T5 | Fujifilm XF 100-400mm f/4.5-5.6 R LM OIS WR | 200mm | f/8.0 | 1/250th | ISO 400
Da es sich hier um einen APS-C-Sensor handelt, verhält sich ein 10–24-mm-Objektiv eher wie ein 16–35-mm-Objektiv im Vollformat. Wenn du also ultra-ultra-weitwinkelige Objektive liebst, solltest du vielleicht eher eine Vollformatkamera in Erwägung ziehen.
Wenn du die Fujifilm X-T5 mit dem vielseitigen Objektiv XF 10-24mm f/4 R OIS WR kombinierst, erhältst du ein System, das im Vergleich zu Vollformat-Setups relativ kompakt ist. Lies auch unseren ausführlichen Fujifilm X-T5-Testbericht, um mehr über diese Kamera zu erfahren.

Gebrauchte Nikon D850
Die beste DSLR-Kamera von Nikon für die Landschaftsfotografie: Nikon D850
Die Nikon D850 hat sich über Jahre hinweg einen Namen als eine der hochauflösenden DSLR-Kameras für die Landschaftsfotografie mit dem größten Funktionsumfang gemacht. Ihr Sensor ist auf Detailtreue und Dynamikumfang ausgelegt und sie ist auch heute noch eine leistungsstarke Kamera.
Technische Daten
45,7-Megapixel-Vollformatsensor
Sehr starker Dynamikumfang und Detailwiedergabe
Basis-ISO 64 (erweiterbar auf ISO 32)
1.005 g
Stärken
Gutes Gleichgewicht zwischen Auflösung und leichter Bedienung
Hervorragend für Landschaftsaufnahmen mit Stativ, Langzeitbelichtungen und Aufnahmen mit Basis-ISO-Werten
Kompatibel mit Weitwinkelobjektiven aus dem Nikon F-Ökosystem
Schwächen
Größer und schwerer als die meisten spiegellosen Kameras
Keine kamerainterne Bildstabilisierung
Schweres und sperriges Gehäuse
Wenn du eine hochauflösende Nikon-DSLR-Kamera suchst, die sich hervorragend für die Landschaftsfotografie eignet, wirst du bei der D850 definitiv fündig. Sie ist eine der besten DSLRs, die je gebaut wurden, und eine großartige professionelle Allround-Kamera, die sich auch für die meisten anderen Arten der Fotografie eignet.

Kilian Schönberger | Nikon D850 | Nikon AF-S NIKKOR 70-200mm f/4G ED VR | 200 mm | f/13 | 1/50 sec | ISO 200
Obwohl sie schon 2017 auf den Markt kam, beeindruckt die D850 auch weiterhin, denn sie ist wie ein Panzer gebaut und so gut wie unkaputtbar. Das Gleiche gilt für Nikon-Objektive wie das vielseitige AF-S 24-70mm f/2.8E ED VR, mit dem du in Kombination mit der Nikon D850 bestens gewappnet bist.
Wenn du mit deiner Kamera übrigens besonders gerne im Wald unterwegs bist, lies auch Kilian Schönbergers Leitfaden Waldfotografie: Die 10 schönsten Fotospots in Deutschland.

Gebrauchte Nikon Z7
Die beste spiegellose Kamera für die Landschaftsfotografie für unter 1.500 €: Nikon Z7
Eine der stärksten spiegellosen Kameras für die Landschaftsfotografie in der Preisklasse unter 1.500 € ist die Nikon Z7. Mit ihren hochauflösenden Bildern und ihrem niedrigen Basis-ISO gehört sie zu den preisgünstigsten Optionen für den Einstieg in die professionelle Landschaftsfotografie.
Technische Daten
45,7-Megapixel-Vollformatsensor ohne Tiefpassfilter
ISO 64–25.600
5-Achsen-IBIS
675 g
Stärken
Viel Spielraum für Beschnitt/Druck in dieser Preisklasse
45,7 Megapixel für hohe Detailtreue
Hervorragender Dynamikumfang
IBIS bietet echte Flexibilität bei der Landschaftsfotografie aus der Hand
Kompaktes und robustes Gehäuse aus Magnesiumlegierung
Überraschend leichtes Design
Schwächen
Große Dateien (45,7-Megapixel-RAWs beanspruchen schnell viel Speicherplatz und Bearbeitungszeit)
Als Kamera für Landschaftsaufnahmen spielt die Z7 definitiv in einer hohen Liga. Die Akkulaufzeit nach CIPA ist allerdings bescheiden (ca. 330 Aufnahmen), weshalb du immer Ersatzakkus dabeihaben solltest. Auch von der relativ kleinen Auswahl an nativen Nikon Z-Objektiven solltest du dich nicht abschrecken lassen, denn darunter sind einige der besten Objektive für die Landschaftsfotografie, die je hergestellt wurden, zum Beispiel das 24mm f/1.8 S, das 14-30mm f/4 S und das außergewöhnliche Profiobjektiv 14-24mm f/2.8 S.
Wenn du nicht zu viel Geld ausgeben möchtest und schon Nikon F-Objektive zu Hause hast, kannst du auch diese mit einem Nikon F–Z-Adapter problemlos weiternutzen.

Gebrauchte Canon EOS R5
Die beste spiegellose Kamera für die Landschaftsfotografie: Canon EOS R5
Wenn du Canon-Fan bist, ist dir die Canon EOS R5 – Canons beste spiegellose Option für hochauflösende Aufnahmen in der Landschaftsfotografie – wahrscheinlich schon bekannt. Sie ist schon eine Weile auf dem Markt und wurde inzwischen von der Canon EOS R5 Mark II abgelöst, weshalb sie im Preis seit ihrer Markteinführung deutlich gesunken ist. Als eine von Canons besten Allround-Kameras bietet sie gebraucht mit ca. 1.700–2.200 € ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Technische Daten
45-Megapixel-Vollformatsensor
ISO 100–51.200
Bildstabilisierung (bis zu 8 Blendenstufen mit kompatiblem Objektiv)
IBIS mit Hochauflösungsmodus
Elektronischer Sucher mit 5,76 Mio. Punkten
738 g
Stärken
Starker Mix aus Auflösung und leichter Bedienung bei der Arbeit im Freien
Großartige Auswahl an RF-Objektiven, besonders im Weitwinkelzoom-Bereich
Hochauflösender Kompositmodus für statische Stativaufnahmen
Schwächen
RF-Objektive sind teuer
Die Canon R5 ist eine sichere Wahl, wenn du eine der besten Kameras für die Landschaftsfotografie suchst, die auch mit fast allen anderen Motiven zurechtkommt, die du ihr zumutest.

Amy Moore | Canon EOS R5 | RF 24-70mm f/2.8L IS USM | 70mm | f/16 | 1/320 sec | ISO 400
Obwohl das RF-Objektivsortiment noch nicht so ausgereift ist wie das riesige EF-Objektivsortiment, gibt es dennoch großartige Objektive für Landschaftsaufnahmen, darunter das RF 14-35mm f/4 L IS oder das wunderbar kompakte RF 70-200mm f/4 L IS.

Gebrauchte Sony A7R V
Die beste spiegellose Sony-Kamera für die Landschaftsfotografie: Sony A7R V
Wenn du auf der Suche nach einer modernen Vollformatkamera mit maximaler Detailtreue bist, macht dir die Sony A7R V die Entscheidung leicht. Sie ist um einen beeindruckenden 61-Megapixel-Sensor gebaut, aber im Vergleich zu anderen Kameras in dieser Kategorie deutlich kompakter.e
Technische Daten
61-Megapixel-Vollformatsensor
IBIS (8 Stufen)
Pixel-Shift-Multi-Shot
Elektronischer OLED-Sucher mit 9,44 Mio. Punkten
723 g
Stärken
Gute Bildqualität für Landschaftsaufnahmen und große Drucke
Umfangreiches FE-Objektivökosystem
Für eine Kamera mit so hoher Auflösung erstaunlich gut für Aufnahmen aus der Hand geeignet
Wählbare RAW-Größen
Schwächen
Große Dateien und aufwändiger Bearbeitungs-Workflow
Pixel-Shift nur praktisch bei ruhigen Motiven
Nicht die preisgünstigste Option für eine hochauflösende spiegellose Kamera

Jude Allen | Sony A7R V | type: entry-hyperlink id: 46OePO1KHVxzJBhtekampa | 136mm | f/9 | 1/200 | ISO 100
Wenn du die beste Kamera für Landschaftsfotografie in Sachen Detailgenauigkeit, Vielseitigkeit und umfangreiche Objektivauswahl suchst, ist die A7R V eine starke Kandidatin. Wenn dir die großen Dateien nichts ausmachen, eignet sie sich sowohl für die Naturfotografie mit Stativ (Pixel-Shift, Fokus-Stacking, Langzeitbelichtungen) als auch für spontane Momente bei der Reisefotografie (IBIS und vernünftige Akkulaufzeit).

Gebrauchte Panasonic S1R
Die beste spiegellose Panasonic-Kamera für die Landschaftsfotografie: Panasonic S1R
Die Panasonic DC-S1R hat ein sperriges Gehäuse, ist aber stark auf Bildqualität und den Einsatz im Freien ausgelegt, was sie für Landschaftsfotograf:innen besonders reizvoll macht. Du bekommst einen hochauflösenden Vollformatsensor (47,3 Megapixel) plus eine nützliche Hochauflösungs-/Pixel-Shift-Option für die Arbeit mit Stativ.
Für Wanderungen und Reisen ist sie nicht gerade die leichteste Option, aber wenn deine Landschaftsaufnahmen ein Stativ, ein langsameres Tempo und viel Liebe zum Detail (wie Schärfe, Eckenschärfe und feine Texturen) erfordern, ist sie genau die Richtige für dich.
Technische Daten
47,3-Megapixel-Vollformatsensor
L-Anschluss (kompatibel mit jedem L-Objektiv von Panasonic, Leica, Sigma usw.)
Elektronischer OLED-Sucher mit 5,76 Mio. Punkten
Robustes Gehäuse aus Magnesiumlegierung
1.020 g
Stärken
Gebaut für anspruchsvolle Outdoor-Fotografie
Robust und ergonomisch
Schwächen
Hohes Gewicht
Relativ kleine Auswahl an nativen L-Objektiven
Der S1R ergibt am meisten Sinn, wenn du bei deinen Landschaftsaufnahmen vor allem mit Stativ arbeitest, sorgfältig komponierst und Dateien mit größtmöglicher Flexibilität bei der Bearbeitung suchst.

Paul Watson | Panasonic S1R | 24-105mm f/4 | 24mm | f/4 | 1/13 | ISO 100
Wenn du hauptsächlich aus der Hand fotografierst und lange Spaziergänge machst, bist du vielleicht mit einer leichteren Kamera besser beraten. Aber wenn dir das Gewicht nichts ausmacht, ist die Panasonic S1R eine leistungsstarke Option für deine Landschaftsfotografie.
Lass dich von Landschaftsfotograf Paul Watson inspirieren, der mit der Panasonic S1R die Nordlichter in Island fotografiert hat.

Gebrauchte Fujifilm X100VI
Die beste kompakte spiegellose Kamera für die Landschaftsfotografie: Fujifilm X100VI
Die meisten Landschaftsfotograf:innen haben eine Hauptkamera für geplante Aufnahmen, möchten aber trotzdem etwas Kleineres für Reisefotografie, Standorterkundungen und die Momente dazwischen. Da kommt die professionelle Fujifilm X100VI mit ihren 40-Megapixel-RAW-Dateien, IBIS und einem scharfen Objektiv ins Spiel, die bei schlechtem Licht, frühen Starts und langen Spaziergängen eine treue Begleiterin ist.
Technische Daten
40-Megapixel-APS-C-X-Trans-5-Sensor
23-mm-f/2-Objektiv mit Festbrennweite (35 mm Vollformatäquivalent) mit eingebautem 4-Stufen-ND-Filter
Erweiterter ISO-Bereich bis ISO 64
IBIS mit bis zu 6 Blendenstufen
Optisch-elektronischer Hybridsucher
521 g
Stärken
Eine Landschaftskamera für alle Fälle
Exzellente Bildqualität für einen APS-C-Sensor
Nützlicher eingebauter ND-Filter für Aufnahmen im Freien
Sehr kompakt und leicht im Vergleich zu anderen Setups
Schwächen
Das Festbrennweitenobjektiv (35-mm-Äquivalent) ist eine offensichtliche Einschränkung
Keine Allround-Kamera
Für vollständige Wetterbeständigkeit brauchst du einen Objektivring
Die X100VI eignet sich gut für die Landschaftsfotografie, weil sie eine leistungsstarke Kamera in einem kompakten Gehäuse mit integriertem ND-Filter ist. Sie ist ideal für die Reisefotografie, Erkundungstouren und Tage, an denen du einfach nur fotografieren möchtest, ohne viel herumzuschleppen. Was braucht man mehr?

Amy Moore | Fujifilm X100VI | f/5.6 | 1/800 sec | ISO 200
Mit der Flexibilität einer Vollformat- oder Wechselobjektivkamera kann die X100VI zwar nicht mithalten, aber als Zweitgehäuse (oder als minimalistische Hauptkamera) ist sie aufgrund ihrer Kompaktheit eine ernsthafte Option. Lies auch unseren ausführlichen Fujifilm X100VI-Testbericht, um mehr zu erfahren.

Gebrauchte Hasselblad X2D II 100c
Die beste Mittelformatkamera für die Landschaftsfotografie: Hasselblad X2D II 100c
Zum Schluss noch ein ganz besonderes Modell. Wenn du die Crème de la Crème für die Landschaftsfotografie willst, ist die Hasselblad X2D II 100c nur schwer zu übertreffen.
Die X2D II 100c versucht gar nicht erst, sich als Alleskönnerin zu positionieren, sondern bei ihr dreht sich alles um absolute Spitzenqualität. Sie richtet sich an Fotograf:innen, die viel Zeit mit der Komposition verbringen und sich bei den Dateien maximale Flexibilität wünschen.
Technische Daten
102-Megapixel-Mittelformatsensor (44 × 33 mm)
16-Bit-Farbtiefe mit Dynamikumfang und 15 Blendenstufen
IBIS mit 10 Blendenstufen (laut Hersteller)
Elektronischer Sucher mit 5,76 Mio. Punkten und ein neigbarer 3,6-Zoll-Touchscreen
1 TB integrierter Speicher plus Unterstützung für CFexpress-Karten (Typ B)
840 g
Stärken
Hohe Auflösung für große Drucke, starke Crops und Motive mit feinen Texturen
Beste Farbtiefe und Dynamikumfang ihrer Klasse und niedriger Basis-ISO-Wert von 50
Praktischer als ältere Mittelformatkameras für Handheld-Aufnahmen (dank IBIS)
1 TB interner Speicher für entspannteres Arbeiten mit großen Dateien von unterwegs
Schwächen
Hoher Anschaffungspreis für Kamera und Objektive
Anspruchsvoller Workflow, der viel Speicherplatz und einen leistungsstarken Computer erfordert
Durchschnittliche Akkulaufzeit
Die Hasselblad X2D II 100c bietet für deine Landschaftsfotografie die beste Kombination aus Bildqualität, Tragbarkeit und Vielseitigkeit, die du auf dem Markt findest, hat aber auch ihren Preis. Die XCD-Objektive für das Hasselblad X-System sind scharf und gehören definitiv zu den besten für die Landschaftsfotografie. Wenn du das nötige Kleingeld investieren möchtest, wirst du jedenfalls nicht enttäuscht sein.

Gebrauchte Fujifilm GFX100RF
Ehrenvolle Erwähnung: Fujifilm GFX100RF
Eine weitere clevere Alternative ist die reisefreundliche Fujifilm GFX100RF, die wie eine aufgemotzte X100-Kamera wirkt.
Hier bekommst du einen 102-Megapixel-GFX-Mittelformatsensor und ein 35-mm-f/4-Festbrennweitenobjektiv (28-mm-Äquivalent), was perfekt ist, wenn du für deine Landschaftsfotografie viel unterwegs bist. Lies auch unseren Fujifilm GFX100RF-Testbericht, um mehr zu erfahren.

Amy Moore | Fujifilm GFX100RF | 35mm | f/8 | 1/500 sec | ISO 200
Fazit: Welche Kamera solltest du dir für die Landschaftsfotografie kaufen?
Die beste Kamera für deine Landschaftsfotografie findest du, wenn du dir überlegst, was dir beim Fotografieren am wichtigsten ist:
DSLR mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis für den Einstieg: Nikon D3500 (günstig, leicht, lange Akkulaufzeit)
DSLR für den Einstieg mit leichterem Handling: Canon 80D (viele Bedienelemente, schwenkbares Display)
DSLR mit bester Detailtreue: Nikon D850 (hohe Auflösung, großer Dynamikumfang)
Spiegellose Allround-Kamera für unter 1.500 €: Nikon Z7 (für die meisten Aufnahmeszenarien geeignet, hohe Auflösung, IBIS)
Hochauflösende spiegellose Kamera für Details: Sony A7R V (Pixel-Shift-Option für statische Motive)
Kompakte Option für die Reisefotografie: Fujifilm X100VI (hochauflösender APS-C-Sensor, IBIS in einem kleinen Gehäuse)
Wenn du dir unsicher bist, ist es oft besser, die Kamera zu kaufen, die „gut genug“ für deine Bedürfnisse ist, und dein Budget lieber in ein scharfes Weitwinkel-Zoomobjektiv und ein Stativ zu investieren. Den größten Unterschied machen immer deine Objektive.
DSLR oder spiegellos: Was ist besser für die Landschaftsfotografie?
Die ehrliche Antwort auf die Frage, welcher der beiden Kameratypen besser für die Landschaftsfotografie geeignet ist, lautet: Mit beiden kannst du hervorragende Ergebnisse erzielen.
Spiegellose Modelle sind bei modernen Kameras inzwischen definitiv der Standard, aber das heißt noch lange nicht, dass sich eine DSLR-Kamera weniger gut für Landschaftsaufnahmen eignet. Viele ältere Premium-DSLRs bieten gebraucht ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und es gibt auch preiswerte DSLR-Optionen für den Einstieg in die Landschaftsfotografie.
Vorteile einer spiegellosen Kamera für die Landschaftsfotografie:
Elektronischer Sucher mit Belichtungs- und Weißabgleichvorschau
Moderne native Objektive
Bessere Liveansicht für genauere Kompositionen
Modernere Funktionen, einschließlich IBIS und hochauflösende Modi/Pixel-Shift
Weniger zu schleppen durch kompaktere Gehäuse
Vorteile einer DSLR-Kamera für die Landschaftsfotografie:
Optischer Sucher und klassischeres Aufnahmeerlebnis
In der Regel mehr Akkulaufzeit
Günstigere Preise auf dem Gebrauchtmarkt
Wie schon erwähnt, kommt es bei Landschaftsaufnahmen vor allem auf das richtige Objektiv an. Am besten suchst du nach einem scharfen Weitwinkelobjektiv mit guter Eckenschärfe, das nicht dein Budget sprengt und gut zu tragen ist.
FAQs
Was sind die besten Kameraeinstellungen für die Landschaftsfotografie?
Die Kameraeinstellungen variieren je nach Motiv, aber f/8 bis f/22 und ein möglichst niedriger ISO-Wert sind ein guter Anfang.
Canon EOS R oder R6: Welche ist besser für Landschaftsaufnahmen?
Die Canon EOS R bietet mehr Auflösung, während die Canon EOS R6 dank ihrer Bildstabilisierung mehr Flexibilität bei Handheld-Aufnahmen liefert.
Sind Vollformatkameras besser für die Landschaftsfotografie?
Vollformatkameras unterstützen die saubere Wiederherstellung von Schatten und Lichtern und bieten in der Regel eine höhere Auflösung (die du aber oft gar nicht brauchst).
Wie viele Megapixel brauchst du für die Landschaftsfotografie?
24 Megapixel sind für die Nutzung im Web und normalgroße Drucke eigentlich ausreichend. Wenn du deine Bilder stark zuschneidest, groß druckst oder maximale Detailtreue brauchst, dürfen es aber auch gerne noch mehr Megapixel sein.
Willst du deine Kameraausrüstung verkaufen oder in Zahlung geben? Erhalte ein kostenloses Sofortangebot, kostenlosen und versicherten Versand an MPB und eine schnelle Bezahlung. Wenn du deine Kameraausrüstung beim Kauf von MPB-geprüfter Ausrüstung in Zahlung gibst, ist der Versand in beide Richtungen kostenlos.