Dom Luís I Bridge spanning the Douro River with a metro train crossing the upper deck and Porto’s Ribeira district rising in layered rooftops beneath the arch.

Die 10 schönsten Fotospots in Porto

Veröffentlicht am 5. Februar 2026 von MPB

Porto ist eine Stadt, die in einem langsamen Tempo erkundet werden will und dich dazu bringt, auf Licht, Farben und Details zu achten. Du schleppst dich in der prallen Sonne eine steile Straße hoch, und im nächsten Moment hältst du inne, um mit deiner Kamera die Azulejo-Fliesen an einer Fassade oder das Spiel des Lichts über dem Fluss Douro einzufangen.

Beliebte Fotospots wie die Ponte Luís I und der Bahnhof São Bento liegen nur wenige Minuten von den ruhigeren Seitenstraßen in Miragaia und der Rua de Belomonte entfernt. Diese Mischung aus sehenswerten Wahrzeichen und belebten Vierteln macht Porto zum perfekten Ort, um die Stadt mit der Kamera zu erkunden.

Fotograf Connor Redmond hat sich in Porto umgesehen und verrät die 10 besten Fotospots – einschließlich praktischer Tipps und Ideen für Kompositionen –, damit du dich ganz aufs Fotografieren konzentrieren kannst.

Ich hatte im sonnenverwöhnten Porto die Sigma BF und das 50mm f/2 DG DN L mit im Gepäck, um die Premiumkamera aus Metall an einem sehr hellen Frühlingsnachmittag fünf Stunden lang durchgehend zu testen. Mehr über dieses Setup erfährst du in unserem Sigma BF-Testbericht.

Im Nachhinein hätte ich lieber noch ein paar Stunden länger im Hotel bleiben und meinen Spaziergang bei weicherem Licht kurz vor Sonnenuntergang machen sollen. Stattdessen bin ich mit MPBs Leitfaden: Urlaubs- und Reisefotografie auf dem Display meines Smartphones aber schon früher losgezogen und habe mich der Herausforderung gestellt, in der grellen Mittagssonne zu fotografieren. Zu dieser Tageszeit findest du dynamische Szenen mit dramatisch langen Schatten und hellen Highlights, und Portos lange, gewundene Straßen spielen wunderbar mit dieser Art von Licht. Nächstes Mal werde ich aber definitiv daran denken, auch noch einen ND-Filter mitzunehmen.

Objektivvorschläge für deinen Fotospaziergang

Wenn du eine Stadt wie Porto mit der Kamera erkundest, ist Vielseitigkeit wichtiger als Perfektion. Deshalb empfehle ich dir ein Zoomobjektiv mitzunehmen, damit du nicht ständig die Linse wechseln musst. Ein Standardzoom, wie ein 24–70 mm, ist für die meisten Motive geeignet – von Panoramabildern und Architektur bis hin zu beengten Streetaufnahmen und Details.

Wenn du gerne mit der Perspektive auf Brücken, in schmalen Gassen und von Aussichtspunkten auf Hügeln spielst, solltest du auch noch ein Weitwinkelzoomobjektiv (zum Beispiel 16–35 mm) dabei haben, um schnell auf wechselnde Motive, Lichtverhältnisse und flüchtige Momente reagieren zu können. Das ist besonders wichtig in belebten Vierteln wie Ribeira oder der Rua das Flores, wo du sonst beim Wechseln des Objektivs schnell den perfekten Moment versäumst.

Wenn du dich lieber auf kreative Aufnahmen konzentrierst und ihre praktischen Vorteile schätzt, bist du in der Regel auch mit ein oder zwei Festbrennweitenobjektiven gut beraten. Ein 35-mm-Objektiv ist ein guter Allrounder für die Streetfotografie und mein persönlicher Favorit für solche Spaziergänge. Lies auch unseren Leitfaden zu den besten kompakten Reisekameras, wenn du eine passende Kompaktkamera für diesen fotografischen Stil suchst.

Und zu guter Letzt wäre da auch noch das ehrwürdige 50-mm-Festbrennweitenobjektiv, das ich auf diesem Spaziergang als schnelle, leichte Option für schwaches Licht, kompaktere Kompositionen und das Hervorheben von Details dabei hatte.

Breite Panoramaaufnahme der Uferpromenade von Porto im Format 21:9, mit traditionellen Rabelo-Booten im Vordergrund. Aufgenommen von Connor Redmond mit der Sigma BF.

Connor Redmond | 21:9 | Sigma BF | Sigma 50mm f/2 DG DN Contemporary | f/16 | 1/400 sec | ISO 400 

Cais de Gaia-Promenade

Beginne deinen Fotospaziergang auf der belebten Cais de Gaia-Promenade, dem historischen Schauplatz des berühmten Portweinhandels. Hier kannst du die „klassischen“ Ansichten von Porto genießen und traditionelle Rabelo-Flussboote auf dem Douro auf- und abfahren.

Die farbenfrohe Altstadt am gegenüberliegenden Ufer, die Dom Luís I-Brücke, die die Skyline durchkreuzt, und das Treiben auf dem Fluss (Boote, Wellen, Spiegelungen) bieten dir die perfekte Kulisse für dein „Postkartenfoto“. Hier kann man eigentlich nichts falsch machen, denn egal wohin du schaust, genießt du eine traumhafte Aussicht.

Motive

  • Portos Altstadt auf der anderen Flussseite

  • Die Dom Luís I-Brücke zwischen Booten oder Geländern

  • Reflexionen im Douro, besonders zur goldenen Stunde, und Menschen, die die Promenade entlangspazieren

Tipp

Setz dich an die Uferpromenade und beobachte die auf- und abfahrenden Boote und die interessanten Charaktere, die an dir vorbeigehen.

Weitblick auf das Ribeira-Viertel von Porto mit farbenfrohen Gebäude am Flussufer, die sich im warmen Nachmittagslicht entlang des Douro-Ufers stapeln.

Connor Redmond | Sigma BF | Sigma 50mm f/2 DG DN | f/11 | 1/160 sec | ISO 400

Hügelgarten Jardim do Morro

Genieß die einzigartige Aussicht vom Jardim do Morro. Von hier oben wirst du verstehen, warum Porto als die „Stadt der Brücken“ bekannt ist. Du kannst die meisten der sechs berühmten Brücken sehen und bekommst ein Gefühl für die Architektur der Stadt auf einem Hügel entlang des Flusses.

Hier oben findest du jede Menge tolle Gelegenheiten für Aufnahmen des Stadtpanoramas, kannst aber auch wunderbar Leute fotografieren, ohne dass das Gefühl für die Stadt dabei verloren geht. Du wirst höchstwahrscheinlich auf Straßenkünstler:innen treffen, die fotografiert werden wollen, sowie auf Silhouetten von Paaren, die im Gras sitzen, und kleine Gruppen, die die Aussicht genießen.

Zwei Straßenmusiker auf einem Aussichtspunkt in Porto, von denen einer Flöte und der andere Gitarre spielt. Im Hintergrund die historische Skyline der Stadt und die geziegelten Dächer.

Connor Redmond | Sigma BF | Sigma 50mm f/2 DG DN | f/9.0 | 1/400 sec | ISO 400

Motive

  • Silhouetten von Menschen, die im Gras sitzen

  • Komprimierte Aufnahmen mit längerer Brennweite, bei denen die Stadt im Hintergrund verschwimmt

  • Übergänge von Sonnenuntergang zu blauer Stunde

Tipp

Nimm Menschen bewusst mit ins Bild. Einzelne Personen am Bildrand verleihen den Betrachter:innen sofort ein Gefühl für den Maßstab.

Dom Luís I-Brücke über den Douro mit einer Metro, die den oberen Teil der Brücke überquert, und Portos Stadtteil Ribeira, der sich unter dem Brückenbogen auf einem Hügel erhebt.

Connor Redmond | Sigma BF | Sigma 50mm f/2 DG DN | f/8.0 | 1/1250 sec | ISO 400

Brücke Ponte Luís I

Vom Park aus geht's weiter zur nahegelegenen Ponte Luís I-Brücke in Richtung Stadtzentrum. Auf dem Weg dorthin ergeben sich zahlreiche Motive mit Führungslinien und natürlichen Rahmen.

Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, um dein Teleobjektiv auszupacken, falls du eines dabei hast. Damit lassen sich nämlich interessante Details wie die Promenaden entlang des Douro oder die verschiedenen bunten Dächer einfangen.

Motive

  • Starke Führungslinien der eisernen Brücke

  • Der Fluss von oben für eine beeindruckende Perspektive

  • Menschen, die die Brücke überqueren, mit dem Himmel als Hintergrund

Tipp

Schau in beide Richtungen, denn die stärksten Motive ergeben sich oft, wenn du dich umdrehst und zurück in die Richtung blickst, aus der du gekommen bist.

Belebte Straße in Porto, umgeben von historischen Gebäuden und Geschäften. Fußgänger:innen überqueren die Straße, die im warmen Licht des späten Nachmittags bergab zum Stadtzentrum verläuft.

Connor Redmond | Sigma BF | Sigma 50mm f/2 DG DN | f/4.0 | 1/1250 sec | ISO 400 

Ribeira

Geh runter ins Viertel Ribeira, sobald du wieder drüben in Porto bist, und richte deinen Fokus vom „großen Ganzen” auf die vielen kleinen Details. Diese Gegend steckt voller fotografischer Schätze – von bunten Fassaden über alte Steinmauern, Wäscheleinen und Cafétische bis hin zur lebhaften Atmosphäre am Flussufer und den verwinkelten Gassen, die alle für sich schon eine spannende Kulisse bieten.

Hier findest du perfekte Motive für deine Streetfotographie, aber erwartungsgemäß auch viele Tourist:innen. Etwas mehr Ruhe gibt es in den Seitenstraßen.

Motive

  • Bunte Farben entlang des Flussufers

  • Straßenszenen in Cafés und engen Gassen

  • Details von Schaufenstern und vielschichtige Straßenszenen

  • Stufen, Kopfsteinpflaster und abgenutzte Texturen

Tipp

Wenn du hier an einem wolkenlosen Morgen oder am späten Nachmittag unterwegs bist und die Sonne tief am Himmel steht, versuche die Lichtstrahlen einzufangen, die sich in die kleinen Gassen verirren, um einen dramatischen Look zu erzeugen.

Kontrastierende Fassaden in Porto mit grünen und blauen Azulejo-Kacheln und einem Spiel aus Sonnenlicht und Schatten.

Connor Redmond | Sigma BF | Sigma 50mm f/2 DG DN | f/4.0 | 1/1250 sec | ISO 400

Halte dich nicht nur an der Uferpromenade auf, sondern besuche auch die engen Gassen, in denen du mehr Kontrolle über Licht und Komposition hast. Das Zusammenspiel zwischen den Schatten der Gebäude und den Sonnenstrahlen eignet sich perfekt, um dein Motiv hervorzuheben. Und wenn du einen Regentag erwischst, wird Ribeira sogar noch fotogener – vertrau mir. Die nassen Kopfsteinpflaster, Reflexionen und eine stimmungsvollere Farbpalette sind an solchen Tagen perfekt für Schwarz-Weiß-Aufnahmen.

Eine schmale, gepflasterte Straße in Porto, umgeben von hohen historischen Gebäuden. In einem Sonnenfleck sitzt eine einzelne Person, während der Rest der Straße im Schatten liegt.

Connor Redmond | Sigma BF | Sigma 50mm f/2 DG DN | f/2.0 | 1/10.000 sec | ISO 400

Rua das Flores und Rua de Belomonte

Weiter geht's zur Rua das Flores, einer lebhaften verkehrsberuhigten Zone, in der ständig Trubel herrscht. Hier findest du Menschen, die stöbern, plaudern, Gebäck tragen und in und aus Türöffnungen treten. Aus fotografischer Sicht ist diese Straße perfekt zum Üben, weil du hier fast alles am selben Ort ablichten kannst – von Porträts über spontane Straßenszenen bis hin zu architektonischen Details und Schaufenstern.

Wenn du sauberere Aufnahmen möchtest, komm früher am Tag, zum Beispiel um 14:00 Uhr, vorbei und konzentriere dich auf symmetrische Formen, die Linien von Balkonen und sich wiederholende Fenster. Wenn du mehr Bewegung und Layering-Möglichkeiten willst, um mehr als nur Postkartenmotive festzuhalten, komm zu späterer Stunde nochmal vorbei. Auf jeden Fall spannend sind hier aber die Texturen – von abgenutztem Stein bis hin zu gefliesten Details – und die kleinen Kontraste zwischen alten Fassaden und modernem Leben.

Eine sonnenbeschienene Straße in Porto mit einem geparkten Motorrad vor einer verwitterten Ladenfront mit Graffiti und abblätternder Farbe.

Connor Redmond | Sigma BF | Sigma 50mm f/2 DG DN | f/8.0 | 1/100 sec | ISO 400

Schlendere von der Rua das Flores aus in Richtung Rua de Belomonte mit ihren verspielten architektonischen Details. Diese Straße verkörpert das Leben in Porto auf besondere Weise: Die vielen ungleichmäßigen Balkone sorgen für eine wunderbar chaotische Ästhetik mit deutlicher menschlicher Note. Hier gibt es jede Menge Details, Texturen und Verzierungen zu entdecken.

Abgenutzte Fassade in der Rua de Belomonte, die filigrane Balkongeländer, abblätternde Farbe und vielfältige Texturen im weichen Licht zeigt.

Connor Redmond | Contax 139 Quartz | Contax Zeiss Planar 50mm f/1.4 | Kodak Pro Image 100

Hier ist der ideale Ort, um sich in Details zu verlieren – von Türgriffen über verblasste Schilder bis hin zu Steinkanten, abblätternder Farbe und kleinen Alltagsmomenten, die sich zwischen den Gebäuden abspielen. Bewölkte Tage sind hier tatsächlich wünschenswert, da das weichere Licht die Oberflächenstrukturen zur Geltung bringt, ohne harte Schatten zu werfen. Außerdem findest du im Grau in Grau eine einheitliche Lichtstimmung, wenn du von einem Ende der Straße zum anderen fotografierst.

Wäsche, die von einem kleinen Balkon zwischen weiß getünchten Gebäuden in Porto hängt. Das linke Gebäude ist mit Dachziegeln aus Terrakotta gedeckt und in der Ferne sieht man den Fluss.

Connor Redmond | Sigma BF | Sigma 50mm f/2 DG DN | f/5.6 | 1/1600 sec | ISO 400

Miragaia

Als Nächstes führt uns unser Spaziergang nach Miragaia, das oft ruhiger und weniger touristisch wirkt als das lebendige Ribeira. Hier findest du vielschichtige Fassaden, geflieste Wände, Wäscheleinen und vereinzelte Passant:innen und hast mehr Zeit für die Komposition deiner Bilder, ohne dass ständig Menschenmassen durch dein Bild laufen.

Miragaia ist auch ein schöner Ort, um zwischen zum Fluss hin gerichteten und zum Landesinneren hin gerichteten Motiven zu wechseln. Hier kannst du den Fluss als negativen Raum nutzen, saubere, einfache Hintergründe schaffen und dich dann zum Landesinneren hin umdrehen, um mehr Textur und Farbe einzufangen. Wenn du mit deinen Bildern gerne Geschichten erzählst, findest du hier die perfekten Motive, die die Betrachter:innen sofort mit Porto in Verbindung bringen würden, ohne dass darauf eines der Wahrzeichen der Stadt zu sehen ist.

Motive

  • Ruhige Wohnviertel

  • Bunte Wände und Azulejo-Fliesen

  • Wäsche, Türen und kleine Dinge des Alltags

  • Blick auf den Fluss mit wenigen Menschen

Tipp

Schalte hier einen Gang zurück und suche nach interessanten Texturen und Details.

Die Steinfassade der Igreja de São João Novo in Porto, mit zwei Glockentürmen und einem Kruzifix in der Mitte vor klarem blauem Himmel.

Connor Redmond | Sigma BF | Sigma 50mm f/2 DG DN | f/8.0 | 1/160 sec | ISO 400

Katholische Kirche Igreja de São João Novo

Mach dich jetzt auf zur Igreja de São João Novo und fotografiere auch schon auf dem Weg dorthin. Die Kirche erreichst du über enge Gassen und Steintreppen, die immer interessante Fotomotive bieten. Die Kirche aus dem Jahr 1539 liegt am Largo de São João Novo, der reichlich Platz für Kompositionen mit der Fassade und den Treppen, die zur Kirche hinaufführen, bietet.

Wenn die Kirche geöffnet ist (und du die Erlaubnis zum Fotografieren bekommst), findest du im Inneren perfekte Motive. Die kunstvollen Details, die Fliesenarbeiten und die allgemeine Atmosphäre kommen sowohl in Farbe als auch in Schwarz-Weiß bestens zur Geltung. Besonders schön sind das Altarbild und die Fliesenpaneele, die Szenen aus dem Leben der Heiligen Rita von Cascia darstellen. Sie eignen sich hervorragend für Nahaufnahmen bei schwachem Licht.

Motive

  • Die Kirchenfassade und Treppen

  • Steintexturen und architektonische Details

  • Innenfliesen und Altäre (mit vorheriger Erlaubnis)

  • Ruhige, nachdenkliche Szenen

Tipp

Hol deine Kamera schon auf dem Weg zur Kirche heraus, denn hier ergeben sich oft bessere Gelegenheiten für Fotos als am eigentlichen Ziel.

Eine ältere Person, die in weichem Fensterlicht an einem kleinen Tisch in einem historischen Kircheninnenraum aus Stein liest.

Connor Redmond | Sigma BF | Sigma 50mm f/2 DG DN | f/5.6 | 1/100 sec | ISO 400

Passeio das Virtudes-Gärten

Geh vom Kirchhof aus den Hügel hinauf zu den Gärten des Passeio das Virtudes, um weitere atemberaubende Ausblicke und die weniger bekannten Teile der Stadt zu entdecken. Die Bäume um die Aussichtsplattform bieten einen schönen Rahmen für deine Fotos und verhelfen dir schnell zu starken Kompositionen, besonders wenn du für den Maßstab einzelne Personen am Rand der Szene mit einbeziehst.

Menschen, die im sanften Nachmittagslicht, umgeben von Bäumen, auf dem Rasen der Gärten am Passeio sitzen und sich unterhalten.

Connor Redmond | Sigma BF | Sigma 50mm f/2 DG DN | f/5.6 | 1/2000 sec | ISO 400

Motive

  • Terrassengärten, die hinunter zum Fluss führen

  • Menschen, die sich an einem ruhigen Plätzchen entspannen

  • Erstelle Kompositionen mit Vordergrund/Mittelgrund/Hintergrund und genieße die Silhouetten, die der Sonnenuntergang erzeugt.

Tipp

Um Tiefe zu erzeugen, kannst du die Terrassen als natürlichen Rahmen nutzen und von einer Ebene zur anderen fotografieren.

Person, die im sanften Nachmittagslicht mit einem Buch in den Gärten am Passeio das Virtudes mit Blick auf das Dourotal sitzt. Im Vordergrund ein Metallzaun und Häuser am Hang sowie Bäume.

Connor Redmond | Sigma BF | Sigma 50mm f/2 DG DN | f/2.0 | 1/6400 sec | ISO 400

Praça General Humberto Delgado

Weiter geht's in das Nobelviertel der Stadt zum Praça General Humberto Delgado, wo Porto plötzlich sehr imposant und symmetrisch wirkt. Dieser Platz an der Avenida dos Aliados liegt in der Nähe des Praça da Liberdade und ist bekannt für seine beeindruckende Stadtarchitektur – besonders für die monumentalen Gebäude drumherum und den Blick auf das Rathaus.

Bei deinen Fotos setzt du am besten auf klare Linien und viel Perspektive. Stell dich zum Beispiel in die Mitte und fotografiere geradeaus die Allee hinunter, um Symmetrie zu erzeugen, oder fotografiere aus einem leichten Winkel, um Tiefe zu erzeugen und wiederkehrende Strukturen in den Fassaden zu betonen. Wenn du ein Stativ dabei hast, ist dieser Ort auch gut für Langzeitbelichtungen geeignet. Hier kannst du Menschen und den Verkehr verschwimmen lassen, während die Architektur perfekt scharf bleibt, und einen belebten Platz in eine Szene wie aus einem Film verwandeln.

Motive

  • Symmetrische Stadtarchitektur

  • Führungslinien entlang der Avenida dos Aliados

  • Menschen, die den Platz überqueren

  • Langzeitbelichtungen mit Bewegungsunschärfe

Tipp

Stell dich mitten auf den Platz, denn Symmetrie ist hier dein stärkstes kompositorisches Tool.

Symmetrische Ansicht des Rathauses von Porto am Ende der Avenida dos Aliados im sanften Nachmittagslicht. Der Uhrenturm ragt über dem weiten Bürgerplatz nach oben, während leichter Verkehr vorbeizieht.

Connor Redmond | Sigma BF | Sigma 50mm f/2 DG DN | f/8.0 | 1/125 sec | ISO 400

Bahnhof São Bento

Als Nächstes geht es weiter zum berühmten Bahnhof São Bento. Sobald du die Bahnhofshalle betrittst, fühlst du dich wie in einer Kunstgalerie, die zufällig auch ein Verkehrsknotenpunkt ist. Die großen Paneele aus 20.000 Azulejo-Fliesen sind wunderschön und bieten dir jede Menge Möglichkeiten – von Weitwinkelaufnahmen, die die Größe zeigen, bis hin zu Ausschnitten mit einzelnen Szenen, Mustern und Texturen.

Innenansicht des Bahnhofs São Bento mit eisernen Säulen, einem Glasdach, Zügen, die an den Bahnsteigen warten, und Passagier:innen, die die Halle passieren, die in einen Tunnel im Hügel führt.

Connor Redmond | Sigma BF | Sigma 50mm f/2 DG DN | f/2.0 | 1/6400 sec | ISO 400

Verlasse den Bahnhof nicht gleich wieder, nachdem du die Fliesen an den Wänden fotografiert hast. Begib dich direkt zu den Bahnsteigen und suche nach Motiven, die typisch Porto sind. Der Bahnhof liegt neben einem Steilhang mit einem in den Hügel gehauenen Tunnel. Hier findest du starke Führungslinien und bekommst den Eindruck, dass die Züge in der Stadt verschwinden. Auch wenn du keine Züge fotografierst, bieten die Bahnsteige, Beschilderungen und zurückweichenden Linien großartige Gelegenheiten für minimalistische Kompositionen.

Passagier:innen, die am Bahnhof São Bento in einen Zug einsteigen, während warmes Sonnenlicht auf den Bahnsteig, die Zugtüren sowie die dahinterliegenden Steinwände fällt.

Connor Redmond | Sigma BF | Sigma 50mm f/2 DG DN | f/2.0 | 1/10,000 sec | ISO 400

Motive

  • Azulejo-Fliesenpaneele (Weitwinkel- und Detailaufnahmen)

  • Architektonische Symmetrie in der Haupthalle

  • Züge, Bahnsteige und sich verjüngende Linien

  • Der in den Hang gehauene Tunnel

Tipp

Hier kannst du sowohl Nah- als auch Weitwinkelaufnahmen machen. Der Bahnhof eignet sich gleichermaßen für feine Details wie für große Motive: Wenn du dir zum Beispiel vorstellst, warum Menschen diesen Bahnhof passieren, und beobachtest, ob sie in Eile sind oder trödeln, entstehen die besten Fotos.

Blick von den Bahnsteigen des Bahnhofs São Bento auf verwitterte Wohngebäude, die sich eingerahmt von eisernen Säulen und Kabeln über den Gleisen erheben.

Connor Redmond | Sigma BF | Sigma 50mm f/2 DG DN | f/8.0 | 1/800 sec | ISO 400

Du kannst hier problemlos ein bis zwei Stunden verbringen und nur dabei zusehen, wie Züge den Tunnel passieren. Dieses Schauspiel fasziniert tatsächlich nicht nur Fotograf:innen, denn die Architektur der Bahnhofsanlagen erinnert eher an die gefliesten Kirchen in der Umgebung als an einen Bahnhof.

Ribeira do Porto/Douro

Zum Abschluss unserer Tour geht's zurück zur Ribeira do Porto, beziehungsweise zum Douro, wo das Wasser wieder als Leitmotiv unseres Fotospaziergangs ins Spiel kommt. Wenn du alles perfekt getimt hast, erwischst du hier das wunderschöne Abendlicht.

Der Douro ist ideal für Abschlussaufnahmen, weil du hier Porto in einem einzigen Bild festzuhalten kannst: Brücken, Boote, Spiegelungen, die übereinandergestapelten Gebäude und die ständige Bewegung, die die Stadt so lebendig macht. Zur blauen Stunde wird der Fluss zu einem Spiegel, und selbst einfache Kompositionen wirken aufwendig.

Außerdem kannst du hier in den Abendstunden wunderbar experimentieren. Versuch's doch mal mit einer Langzeitbelichtung, um die Bewegung des Wassers zu glätten, fotografiere mit einer höheren Verschlusszeit aus der Hand, um den Sprühnebel der Boote einzufrieren, oder halte die Silhouetten von Menschen entlang der Flussmauer fest.

Menschen, die bei Sonnenuntergang vor einem Straßencafé an der Uferpromenade von Ribeira mit Blick auf den Douro sitzen. Unterhalb sind traditionelle Boote zu sehen, die am Ufer festgemacht sind, sowie farbenfrohe Gebäude, die im goldenen Licht leuchten.

Connor Redmond | Sigma BF | Sigma 50mm f/2 DG DN | f/2.0 | 1/1600 sec | ISO 400

Fotografieren in Porto

Porto ist eine Stadt, in der es sich lohnt, neugierig zu sein. Hier kannst du dich auf bestmögliche Weise verlieren – von den grandiosen Aussichtspunkten und ikonischen Brücken bis hin zu ruhigen Nebenstraßen und alltäglichen Momenten. Außerdem ist Porto unheimlich fotogen und lässt sich perfekt zu Fuß erkunden.

Wenn dich dieser Fotospaziergang dazu inspiriert hat, auch noch weitere Städte zu erkunden, lies auch unsere Fotospots-Reiseführer zu fotogenen Städten und Reisezielen auf der ganzen Welt. Dort findest du jeweils Anhaltspunkte für die Planung deiner eigenen Fototouren und Tipps, die dir helfen, neue Perspektiven zu entdecken und deine Zeit hinter der Kamera so effizient wie möglich zu nutzen.


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Canon EOS R5 | 63mm | f/4.5 | 1/5.000 | ISO 400

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