A person standing with a camera setup over a canyon.

Dein Weg in die professionelle Reisefotografie

Veröffentlicht am 26. Jänner 2026 von MPB

Bisher ist noch kein:e professionelle:r Reisefotograf:in vom Himmel gefallen, aber es gibt Wege, wie du mit deinen Reisefotos in deinem eigenen Tempo Geld verdienen kannst. Das Wichtigste ist, Geduld zu haben und deine fotografischen Fähigkeiten immer weiter zu verfeinern, sobald du deine ersten Aufträge in der Tasche hast.

Erfahre von Landschaftsfotograf und YouTuber Alex Armitage, welche Möglichkeiten es gibt, in der Reisefotografie Fuß zu fassen, welche Fertigkeiten bei professionellen Reisefotograf:innen gefragt sind, wie du den ersten Schritt machst und mit welchen Einkommen du rechnen kannst.

Person, die inmitten einer Bergkulisse mit erhobenen Armen auf dem Dach eines Geländewagens steht.

Canon EOS R5 | Canon EF 16-35mm f/4 L IS USM | 31mm | f/16 | 1/50 sec | ISO 160

Ich lebe seit fast drei Jahren in meinem Toyota 4Runner und reise damit von Alaska nach Neufundland. Gleichzeitig produziere ich Content zum Thema Landschaftsfotografie, über das Leben unterwegs und meine Begegnungen mit anderen Menschen auf meiner Reise. Zur Fotografie kam ich vor über 10 Jahren als Hobby, aber inzwischen ist sie meine Haupteinnahmequelle. In den letzten Jahren habe ich einige meiner bisher besten Momente erlebt, einige der schönsten Landschaften der Welt gesehen und durch meine Reisen zu mir selbst gefunden. Aber du musst nicht unbedingt deinen Mietvertrag kündigen und in dein Auto ziehen, um diesen Traum zu verwirklichen.

Ein kleines Gebäude auf einem Feld bei Sonnenaufgang

Canon EOS R5 | Canon EF 16-35mm f/4 L IS USM | 16mm | f/16 | 1/50 sec | ISO 100

Lerne von anderen Reisefotograf:innen

Lass dich beim Einstieg in die professionelle Reisefotografie von anderen Reisefotograf:innen inspirieren. Viele von ihnen verdienen ihren Lebensunterhalt mit völlig unterschiedlichen Stilen, Techniken und Herangehensweisen. Überleg dir zunächst, warum du den Schritt in die Reisefotografie überhaupt wagen möchtest und welches Geschäftsmodell am besten zu deinen Lebensumständen und kreativen Zielen passt. Wenn dein Ziel nur darin besteht, mit deinen Fotos Geld zu verdienen, wirst du mit der Zeit feststellen, dass deine Kreativität darunter leidet. Du solltest also lieber etwas finden, das dir auch Spaß macht. Such dir ein paar Reisefotograf:innen, deren Arbeiten dir gefallen, und studiere sie aufmerksam. Wie fotografieren sie? Wie bearbeiten sie ihre Bilder? Liegt ihr Fokus eher auf ihrer Ausrüstung oder auf dem Endergebnis?

Sobald du die Antworten auf diese Fragen kennst, heißt es üben, üben, üben. Dafür musst du natürlich nicht gleich eine große Reise buchen. Fordere dich selbst heraus, auch im Alltag nach lohnenden Motiven zu suchen, oder lass deiner Kreativität in deinem nächsten Urlaub freien Lauf.

Goldene Baumkronen, hinter denen sich in der Ferne ein Berg erhebt.

Hasselblad L1D-20c | 28mm f/2.8 | 10.3mm | f/8 | 1/120 sec | ISO 100

Hol dir kostenlose Tipps von Profis

YouTube ist für den Einstieg eine der besten Informationsquellen. Alles, was ich über das Fotografieren weiß, habe ich in den letzten 15 Jahren auf YouTube gelernt. Das Ganze ist nicht nur kostenlos, sondern es ist auch kinderleicht Creators oder Fotograf:innen zu finden, die dir gefallen. Es gibt so viele verschiedene Fotografiestile, dass es sinnvoll ist, sich mit mehreren davon auseinanderzusetzen, wenn du dazulernen und deinen Platz in der Reisefotografie finden möchtest. Versuch's doch zum Beispiel mal mit Thomas Heaton, Lucy Lumen, Sean Tucker und James Popsys.

Wenn du lieber in einer strukturierten Umgebung mit einem eher linearen Ansatz lernst, such dir lieber einen Onlinekurs als eine Plattform wie YouTube. Trotzdem solltest du dich dabei nach Kursangeboten von Fotograf:innen umsehen, die du magst – das Lernen soll ja schließlich auch Spaß machen. Mit etwas Glück ist sogar auf Skillshare oder Masterclass ein Kurs mit deine:r Lieblingsfotograf:in mit dabei.

Außerdem würde ich dir empfehlen, dich nicht nur auf die Fotografie zu konzentrieren, da viele Kund:innen sowohl Foto- als auch Videoinhalte erwarten. Zum Glück lassen sich viele fotografische Fähigkeiten auf die Videografie übertragen, aber wenn du dich auch in diesem Bereich aktiv weiterentwickelst, kannst du deiner Kundschaft mehr bieten.

Person, die an einem windigen Tag mit Kamera und Stativ über einen Berggipfel läuft. Im Hintergrund, Wolken und Berge.

Fujifilm X-T4 | Fujifilm 18-55mm f/2.8-4 R LM OIS | 18mm | f/5.6 | 1/80 sec | ISO 800

Entwickle deinen eigenen Stil

Indem du dich bei deiner eigenen Arbeit für einen Fotografiestil entscheidest, der dir auch bei anderen gefällt, fällt es dir leichter, das Ziel im Auge zu behalten. Du solltest natürlich auf keinen Fall die Bilder deiner Kolleg:innen 1:1 kopieren, aber sich davon inspirieren zu lassen, ist selbstverständlich erlaubt. Um deinen eigenen Stil zu finden, solltest du zunächst einmal herausfinden, was dir überhaupt gefällt. Je nachdem, wo du dich auf deiner Reise befindest, darfst du dir dafür ruhig etwas Zeit nehmen.

Hohe Bäume, die Schatten auf sumpfiges Gewässer werfen.

Canon EOS R5 | Canon RF 100-500mm f/4.5-7.1L IS USM | 472mm | f/11 | 1/320 sec | ISO 1600

Wähle die richtige Ausrüstung

Lass dich von deiner Ausrüstung auf keinen Fall vom Fotografieren abhalten. Mit der richtigen Erfahrung und den richtigen Techniken kommst du im Zweifel auch mit einer einzigen Kamera und einem Objektiv aus. Es ist zwar auch nicht egal, welche Ausrüstung du benutzt, aber du solltest am Anfang auch nicht dein Budget sprengen.

Am besten holst du dir eine Hybridkamera, die gute Fotos und Videos macht. Für welchen Hersteller, welche Objektive und welches Zubehör du dich dabei entscheidest, hängt stark von deinem fotografischen Stil ab. Wenn du nach Empfehlungen suchst, schau dir auch unseren Leitfaden zu den besten kompakten Reisekameras an oder lies unseren Artikel zu den besten spiegellosen Kameras für Reisefotografie.

Person, die in einem Boot auf sumpfigem Gewässer sitzt.

Sony A7R III | Sony FE 100-400mm f/4.5-5.6 GM OSS | 175mm | f/11 | 1/640 sec | ISO 1250

Besonders wenn du alleine unterwegs bist, empfehle ich dir auch ein Stativ. An manchen Orten möchte man keine Person auf dem Foto haben, aber hier und da wirst du auf deinen Aufnahmen wahrscheinlich selbst zu sehen sein. Praktisch ist ein Stativ aber auf jeden Fall – egal, was du fotografierst. Für die Reisefotografie solltest du dir aber ein besonders leichtes Stativ wie das Peak Design Travel Tripod - Aluminium besorgen.

Meine Kameraausrüstung besteht aus der Canon EOS R5 und der Canon EOS R7 mit verschiedenen Objektiven für die Landschafts- und Wildlife-Fotografie. Eine vollständige Übersicht über mein Setup findest du auf meiner Website alexarmitage.com/gear. Die meisten Aufnahmen aus meinem Portfolio habe ich mit der Canon R5 und dem Canon RF 14-35mm f/4 L IS oder Canon RF 70-200mm f/4 L IS gemacht.

Wenn ich mich für ein einziges Objektiv entscheiden müsste, dann wäre es das Canon RF 14-35mm f/4 L IS USM. Wenn du mit längeren Brennweiten fotografierst, ist das Canon RF 70–200mm f/4 aufgrund seiner Bildqualität, Größe und seines Gewicht eine gute Wahl.

Person, die in den schneebedeckten Bergen auf dem Dach eines Geländewagens sitzt.

Hasselblad L1D-20c | 28mm f/2.8 | 10.3mm | f/8 | 1/30 sec | ISO 100

Bau dir eine Social-Media-Präsenz auf

Nicht selten posten Reisefotograf:innen ihre Arbeit auf Social Media. Die Followerzahl ist aber noch lange keine Garantie für bezahlte Aufträge. Während viele Kolleg:innen damit beschäftigt sind, sich eine große Anhängerschaft aufzubauen, interessiert sich die Kundschaft oft nur dafür, wie stark dein Content ist.

Der beste Weg, um deine Followerzahl zu steigern, ist durch Kurzvideos. Kurzvideos lassen sich viel schneller erstellen als beispielsweise eine Serie von YouTube-Videos. Poste lieber regelmäßig Inhalte, die räpresentativ für deine Arbeit sind, anstatt dich in unzähligen Analysen deiner Beiträge zu verlieren. Du musst auch nicht täglich posten. Außerdem geht für viele Algorithmen Qualität über Quantität. Meine Empfehlung ist: Poste zwei Kurzvideos pro Woche und eine Mischung aus Storys und Fotos. Probier einfach aus, was für dich am besten funktioniert. So lernst du, was deinem Publikum gefällt und in welcher Nische du Fuß fassen könntest.

Das Ganze ist aber eher ein Marathon und kein Sprint. Auch wenn es am Anfang nur schleppend vorangeht, ist das Wichtigste, ein treues Publikum zu finden und großartige Inhalte zu erstellen, hinter denen du auch wirklich stehst. Wenn du stattdessen ein lustiges Reel oder TikTok machst, das extrem gut ankommt, erwarten deine Follower:innen, dass du auch weiterhin ähnliche Inhalte postest. Außerdem ist die Anzahl der Follower nicht unbedingt ausschlaggebend dafür, wie viele bezahlte Aufträge du bekommst.

Wellen, die bei Sonnenuntergang gegen die Küste schlagen.

Canon EOS R5 | Canon RF 14-35mm f/4 L IS USM | 19mm | f/16 | 1/2 sec | ISO 100

Erstelle ein Portfolio mit kuratierten Bildern

Dein Portfolio sollte die Arbeiten enthalten, auf die du am stolzesten bist, muss aber nicht unbedingt auf deiner Website veröffentlicht sein. Marken schauen sich eher Social-Media-Profile als eine persönliche Website an. Dein Ziel sollte sein, Arbeiten zu präsentieren, auf die du besonders stolz bist und die bei Marken den richtigen Eindruck hinterlassen. Du brauchst dafür auch keine perfekten Fotos, sondern musst sie nur selbstbewusst präsentieren.

Viele Marken aus der Reisebranche suchen nicht nach Perfektion, sondern nach Inhalten, die authentisch und nicht wie Werbung wirken. Deshalb arbeiten sie gerne mit Creators zusammen, die ihre Produkte möglichst natürlich und glaubhaft in Szene setzen. Wenn du zum Beispiel bezahlte Werbung für Luxushotels machst, sollte deine Arbeit hochwertig und perfekt wirken. Zu einer Chips- oder Kaffeemarke passen aber eher Outdoor-Fotos am Lagerfeuer. Kurz gesagt: Passe dein Portfolio am besten an die Ästhetik und Persönlichkeit der Marken an, mit denen du gerne zusammenarbeiten würdest.

Wolken, die bei Einbruch der Dämmerung über ein Feld ziehen.

Canon EOS R5 | Canon EF 16-35mm f/4 L IS USM | 16mm | f/8 | 1/4 sec | ISO 100

Wie verdient man mit Reisefotografie Geld?

Du hast also schon ein wenig Erfahrung gesammelt, ein Portfolio zusammengestellt und dir eine Social-Media-Präsenz erarbeitet? Dann bist du jetzt auf dem besten Weg, um dein Hobby zum Beruf zu machen. Vielleicht liefern dir die folgenden Optionen ja ein paar Ideen, welche fotografische Laufbahn am besten zu dir passt.

Eine Scheune mit begrüntem Dach, die auf einem grünen Grundstück direkt am Meer steht.

Canon EOS R7 | Sigma 18-35mm f/1.8 DC HSM EF-S | 26mm | f/7.1 | 1/80 sec | ISO 100

Markenpartnerschaften

Markenpartnerschaften sind wahrscheinlich der einfachste und lukrativste Weg, um mit Reisefotografie Geld zu verdienen. Sie reichen von Sponsoring auf YouTube über Produktpräsentationen auf Instagram bis hin zum Bewerben von Orten auf TikTok. Entsprechende Deals hängen oft, aber nicht immer, von der Größe deiner Followerschaft oder von dem Engagement ab, das du mit deinen Inhalten erzielst. Unabhängig von deiner Followerzahl kannst du Marken auch die Nutzungsrechte an deinen Fotos oder Inhalten für ihre eigenen Zwecke anbieten, was sehr lukrativ sein kann.

Bereite ein Media Kit vor, das du an potenzielle Kund:innen senden kannst, bedenke aber, dass viele Unternehmen unzählige Anfragen erhalten, und investiere nicht zu viel Zeit. Verschicke dein Media Kit per Instagram-DM oder als E-Mail-Anhang mit einem kurzen Text. Im Wesentlichen ist ein Media Kit wie ein Lebenslauf für dein Portfolio und deine Social-Media-Präsenz. In meinem eigenen Media Kit sind zum Beispiel die wichtigsten Kennzahlen für meinen YouTube-Kanal enthalten, und ich kontaktiere gezielt Marken, mit denen ich über YouTube zusammenarbeiten möchte.

Angenommen, du versuchst, Kontakte zu einem Hotel, einem Reiseziel oder einer Marke zu knüpfen. Die Marke interessiert sich vielleicht weniger für deine Reichweite und mehr für die Inhalte, die du ihr bieten kannst, während das Hotel möglicherweise mehr Wert auf deine Followerschaft legt. Konzentriere dich also auf Markenpartnerschaften, die zu deiner Arbeit passen.

Ein sumpfiger grauer Baum, der vor einem roten Baum steht.

Canon EOS R5 | Canon RF 100–500mm f/4.5-7.1L IS USM | 343mm | f/5.6 | 1/320 sec | ISO 1250

Bloggen

Du wirst es kaum glauben, aber mit einem Reiseblog lässt sich nach wie vor wunderbar von unterwegs Geld verdienen. Auch wenn das viel Arbeit bedeutet, kann sich der Aufwand mit zunehmender Besucherzahl schnell bezahlt machen. Du kannst zum Beispiel Reiseführer zu bestimmten Zielen erstellen, Restaurants in einer bestimmten Stadt bewerten oder Informationen anbieten, die auf Google nur schwer zu finden sind. Zum Beispiel könntest du darüber schreiben, wie man mit Reisefotografie Geld verdient.

Das Beste an einem Blog ist, dass er dir gehört. Er wird nicht über eine Social-Media-Seite gehostet, die in deinem Land möglicherweise gesperrt werden (TikTok), bei einer bestimmten Altersgruppe in Ungnade fallen oder ganz aufhören könnte zu existieren. Ein Blog wird in der Regel auf deiner eigenen Website gehostet, sodass du die volle Kontrolle über deine Inhalte und den Erfolg deines Blogs hast.

Ziel eines Blogs ist es, Menschen auf deine Website zu bringen und interessierten Besucher:innen, Anleitungen, Produkte oder Tutorials anzubieten. Du kannst auch Affiliate-Links oder Empfehlungslinks zu bestimmten Marken einbinden, mit denen du gerne zusammenarbeitest. Es gibt also viele verschiedene Möglichkeiten, und ich würde dir einen Blog wärmstens ans Herz legen. Auch ein Newsletter kann nicht schaden. Er ist in der Regel wertvoller als die meisten Social-Media-Followings, da er von echten Fans deiner Arbeit abonniert wird, die sich wirklich für deine Angebote interessieren.

Grüne Nordlichter über einem Berg bei Nacht.

Canon EOS R5 | Canon RF 14–35mm f/4 L IS USM | 14mm | f/1.8 | 1.3 sec | ISO 1600

Beiträge zu anderen Blogs

Statt deinen eigenen Blog ins Leben zu rufen, kannst du natürlich auch für andere große Reiseblogs schreiben. Oft lagern große Seiten die Erstellung von suchmaschinenfreundlichen kuratierten Inhalten an Expert:innen in verschiedenen Bereichen aus. Wenn du also noch neu im Geschäft bist und sofort Geld verdienen möchtest, ist das eine gute Option. Dafür musst du dich nur gut verkaufen können und ein paar Textproben parat haben, um potenziellen Kund:innen zu beweisen, dass sie bei dir in guten Händen sind.

Angenommen, du hast eine Woche an einem wunderschönen Ort verbracht, großartige Fotos gemacht und hast etwas Interessantes über deine Reise zu berichten. Du könntest dich damit an einen Reiseblog wenden und eine bezahlte Zusammenarbeit vorschlagen. Um deine Erfolgschancen zu erhöhen, solltest du aber schon mal etwas vorbereiten, damit deine potenziellen Kund:innen sehen können, worauf sie sich einlassen.

Wellen, die an einer Klippe vorbei über runde Steine rollen.

Canon EOS R5 | Canon RF 14–35mm f/4 L IS USM | 14mm | f/16 | 1/40 sec | ISO 100

Was du vermeiden solltest

Theoretisch können alle der folgenden Inhalte funktionieren, aber manche davon sind ohne etwas Glück schwer zu monetarisieren.

  • Drucke: Drucke sind eine großartige Möglichkeit, deine Arbeit unter die Leute zu bringen, aber wenn du sie nicht aktiv auf Festivals, Märkten usw. anbietest, verkaufen sie sich eher schlecht. Wenn du bereits mit großen Marken zusammengearbeitet und dir eine gewisse Followerschaft aufgebaut hast, stehen deine Chancen schon besser. Trotzdem gibt es lukrativere Möglichkeiten, um mit deiner Reisefotografie Geld zu verdienen.

  • Stockfotografie: Von Stockfotografie solltest du lieber die Finger lassen, es sei denn, du hast Tausende von Bildern und viel Zeit. Bei Stockfotografie geht es um Quantität und um Keywords, und der Ertrag ist im Verhältnis zum Aufwand meist eher gering.

  • Reisemagazine: Wann hast du das letzte Mal ein Reisemagazin gelesen?

  • Tourismusbehörden: Die meisten Tourismusbehörden mit dem nötigen Budget haben bereits Leute im Kopf, mit denen sie zusammenarbeiten wollen, und die Konkurrenz ist groß.

Eine Gruppe von Bäumen in den Herbstfarben Orange, Gelb und Rot.

Canon EOS R5 | Canon EF 70-200mm f/2.8 L IS II USM | 70mm | f/2.8 | 1/200 sec | ISO 100

Wie viel kann man als Reisefotograf:in verdienen?

Im Durchschnitt kannst du mit Reiseinhalten zwischen 55.000 und 74.000 € im Jahr verdienen. Die Höhe deines Verdienstes hängt aber von zahlreichen Faktoren ab, zum Beispiel, ob du nur nebenbei Reiseinhalte erstellst oder dich kopfüber in Vollzeitprojekte stürzt.

Dein Erfolg und dein Einkommen als Selbstständige:r sind aber oft davon abhängig, wie viel du arbeitest. Außerdem sind die lukrativsten Deals nicht immer die, die aus kreativer Sicht am erfüllendsten sind, und es ist wichtig, ein Gleichgewicht zwischen Kreativität und Vergütung zu finden.

Mein wichtigster Tipp ist, verschiedene Dinge auszuprobieren. Poste auf Social Media, schreibe einen Blog, erstelle Reels und kontaktiere Marken. Es muss nicht alles auf einmal sein. Das Beste an der Reisefotografie ist, dass du direkt damit anfangen kannst, ohne gleich dein komplettes Leben umzukrempeln. Du kannst jeden Tipp in diesem Leitfaden ganz in deinem eigenen Tempo umsetzen – Hauptsache, du hast Spaß daran und gibst dein Bestes, um es in eine Einnahmequelle zu verwandeln.

Ein am Straßenrand parkender Geländewagen mit einem Regenbogen im Hintergrund.

Canon EOS R5 | Canon EF 16-35mm f/4 L IS USM | 16mm | f/11 | 1/200 sec | ISO 100


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