
Test: Ricoh GR IV | APS-C-Kompaktkamera
Veröffentlicht am 22. Jänner 2026 von MPB
Die Ricoh GR-Serie sorgt seit Jahren für Aufsehen, und das aus gutem Grund: Die Kameras sind winzig, machen aber großartige Fotos und sind leicht zu bedienen. So kannst du sie überallhin mitnehmen und bist jederzeit bereit zum Abdrücken. Ricoh weiß einfach, wie man der Kundschaft die Freude an der Point-and-Shoot-Fotografie zurückbringt.
Connor Redmond hat die Ricoh GR IV getestet und verrät dir, welche bewährten GR-Features du auch bei diesem Modell findest und was alles neu ist. So viel aber schon mal vorweg: Die Fünf-Achsen-Bildstabilisierung, das überarbeitete 28-mm-Objektiv und noch mehr interner Speicher machen sie besonders für Street- und Reisefotograf:innen interessant, die bereits wissen, worum es bei diesen Kameras geht.

Gebrauchte Ricoh GR IV
Ricoh GR IV: Technische Daten
Sensor | APS-C |
Objektiv | 18,3 mm f/2.8 (28-mm-Äquiv.) |
Megapixel | 25,7 |
Auflösung | 6192 × 4128 |
ISO | 100–204.800 |
Max. Verschlusszeit | 1/4000 s |
Autofokus | Phasen, Kontrast, Augen, Gesicht |
IBIS | 5 Achsen |
Max. Video | 1080, 60p |
Interner Speicher | 53 GB |
Speichermedium | MicroSD |
Anschlüsse | USB-C |
Akku | DB-120 |
Akkuleistung | ca. 250 Auslösungen |
WLAN | 2,5/5 GHz |
Größe | 109 × 61 × 33 mm |
Gewicht | 262 g |
Stärken
Bildqualität auf Profiniveau
Hosentaschenformat
Fünf-Achsen-Bildstabilisierung
53 GB interner Speicher
Snap Focus
Unauffälliges, minimalistisches Design
Verbesserte Schärfe an den Rändern des Objektivs
Nach dem Einschalten schneller startklar
Schwächen
Begrenzte Akkulaufzeit
Unbewegliches Display
Kein integrierter Sucher
Autofokus nicht auf schnelle Action ausgelegt
Nur geringfügige Verbesserungen im Vergleich zum Vorgängermodell
Dateiübertragung aus dem internen Speicher

Connor Redmond | Ricoh GR IV | f/2.8 | 1/1000 sec | ISO 200
Erster Eindruck
Wie auch Ricoh selbst offen zugibt, ist die Ricoh GR IV eher eine Weiterentwicklung der erfolgreichen Ricoh GR III als etwas völlig Neues. Es gibt hier keine großen Veränderungen, sondern einfach mehr vom Gleichen, aber besser. Was ich mir von Ricoh für diese Kamera aber definitiv gewünscht hätte, ist ein ansteckbarer elektronischer Sucher.

Gebrauchte Ricoh GR IV in der Originalverpackung
Kleine Verbesserungen
Der neue rückseitig belichtete (BSI) Sensor bietet mit seinen 25,7 Megapixeln eine etwas höhere Auflösung und einen leicht verbesserten Dynamikumfang. Bei alltäglichen Aufnahmen wirst du davon aber nicht viel merken. Das neu gestaltete 28-mm-Objektiv ist schärfer an den Rändern, was besonders beim Fotografieren von Architektur oder Motiven mit feinen Details auffällt.

Connor Redmond | Ricoh GR IV | f/8.0 | 1/80 sec | ISO 100
Die größte Verbesserung im Vergleich zur Vorgängerin ist zweifellos die 5-Achsen-Bildstabilisierung. Sie erleichtert das Fotografieren bei schlechten Lichtverhältnissen und in Innenräumen nämlich ungemein.

Rückseite einer gebrauchten Ricoh GR IV
Der neue Prozessor lässt die Kamera reaktionsschneller wirken als die mittlerweile alternde GR III. Die Bedienung fühlt sich insgesamt flüssiger an, besonders fällt aber sofort die schnelle Startzeit auf.
Der Sprung auf 53 GB internen Speicher ist eine weitere kleine, aber feine Verbesserung im Vergleich zum stark begrenzten Speicher der GR III.

Connor Redmond | Ricoh GR IV | f/2.8 | 1/1000 sec | ISO 200
Beim Gehäusedesign hat sich Ricoh das Feedback der GR III-Kund:innen zu Herzen genommen und ist wieder zu einem ähnlichen Design wie bei der Ricoh GR II zurückgekehrt. Auch hier sind die Änderungen minimal, was ich persönlich sehr schätze.

Obere Einstellräder der Ricoh GR IV
Design und Handhabung
Die GR IV sieht der GR III sehr ähnlich und fühlt sich auch so an, aber eine Veränderung bemerken aufmerksame GR-Fans sofort: Das Scrollrad wurde durch ein leicht zu bedienendes D-Pad ersetzt, das ein besseres haptisches Erlebnis bietet. Es gibt jetzt auch einen zusätzlichen und gut zugänglichen Plus-Minus-Schalter zur Steuerung der Belichtungskorrektur, der in ähnlicher Form auch bei der Ricoh GR zu finden ist.

Rückseite der Ricoh GR IV
Eine der größten Stärken dieser Kamera ist und bleibt, wie leicht sie dich einhändig fotografieren lässt. Der neue Wippschalter für die Belichtungskorrektur befindet sich genau dort, wo du normalerweise deinen Daumen hast.
Das feste Display auf der Rückseite und der fehlende Sucher beschränken die Flexibilität, besonders bei Aufnahmen aus niedrigen Winkeln oder über Kopf. Im Vergleich zu Kameras wie der Fujifilm X100VI ist die GR IV aber deutlich kleiner und taschenfreundlicher (109 x 61 x 33 mm und 262 g vs. 128 x 75 x 55 mm und 478 g).

Connor Redmond | Ricoh GR IV | f/5.6 | 1/125 sec | ISO 250
Neuer Blitz Ricoh GF-2
Gleichzeitig mit der GR IV hat Ricoh auch seinen neuen, kompakten Blitz GF-2 vorgestellt, der separat erhältlich ist und eine nützliche Aufhelllichtfunktion bietet. Leider hatte ich noch keine Gelegenheit, ihn zu testen, aber die Taschentauglichkeit der GR IV bleibt wohl sogar mit Blitz erhalten. Der GF-2 besitzt eine automatische Blitz-ISO-Einstellung, die es der Kamera ermöglicht, die Blitzleitzahl zu steuern, und ist mit einem eingebauten Akku ausgestattet, der über USB-C aufgeladen werden kann.

Einstellräder auf der Deckplatte der Ricoh GR IV
Akkulaufzeit und Speicher
Die Akkulaufzeit ist eher bescheiden. Pro Ladung kannst du mit etwa 200–250 Aufnahmen rechnen, je nachdem, wie häufig du das Display und die Bildstabilisierung nutzt. Die USB-C-Ladefunktion ist unterwegs zwar sehr hilfreich, du solltest aber trotzdem ein paar Ersatzakkus einpacken.
Die 53 GB interner Speicher sind eine willkommene Neuerung, da microSD-Karten oft nervig und fummelig sind. Das reicht für etwa 2.000 JPEGs oder ungefähr 500–600 RAW-Bilder, was für eine Kamera, die du ständig mit dir rumträgst, aber mehr als angemessen ist.

Connor Redmond | Ricoh GR IV | f/8.0 | 1/80 sec | ISO 100
Bei der Konnektivität besteht noch Verbesserungsbedarf. Das Übertragen der Bilder vom internen Speicher der Ricoh GR IV auf meinen Mac hat mich zum Beispiel jede Menge Zeit und Nerven gekostet. Ich hätte mir gewünscht, dass die Ricoh als externes Laufwerk erkannt wird, sodass man die Dateien einfach per Drag & Drop verschieben kann. Leider ist das nicht der Fall. Auch der direkte Import in Lightroom funktionierte nicht wie erwartet, sodass ich schließlich auf Image Capture zurückgreifen musste.

Connor Redmond | Ricoh GR IV | f/8.0 | 1/400 sec | ISO 100
Du kannst deine Bilder mit der GR WORLD-App auch direkt auf dein Smartphone übertragen, was ganz gut funktioniert. Die Liveansicht/-aufnahme ist ein nettes, wenn auch spezielles Feature, aber wenn du ernsthaft am Desktop bearbeiten möchtest, musst du letztendlich den Aufwand betreiben, die Bilder von der Kamera zu holen, was ein Prozess mit gewissen Hürden ist und Sinn der internen Speicherfunktion zunichtemacht. Für einen schnelleren Transfer würde ich also trotzdem eine SD-Speicherkarte empfehlen.

Connor Redmond | Ricoh GR IV | f/4.0 | 1/320 sec | ISO 200
Fotoleistung
Die GR IV startet etwas schneller als ihr Vorgängermodell, was gut zu dem schnellen, spontanen Fotografieerlebnis passt, das Ricoh verspricht. Du findest ein Motiv, schaltest die Kamera ein und bist sofort startklar.
Die besten Ergebnisse mit der GR IV erzielst du, wenn du dich auf ihre Stärken konzentrierst. Dazu gehören der Zonenautofokus, Snap Focus und die Vorschau deiner Aufnahmen. Funktionen wie diese gehören zur GR-Formel und sorgen für ein instinktives Fotografieerlebnis.

Connor Redmond | Ricoh GR IV | f/5.6 | 1/125 sec | ISO 500
Autofokus
Viele GR-Kund:innen bevorzugen nach wie vor den Snap Focus – eine der besten Funktionen der Kamera. Das hybride Autofokussystem ist etwas zuverlässiger als bei der GR III, aber die Verbesserung ist definitiv kein Quantensprung.

Menü für die Fokuseinstellungen der Ricoh GR IV
Die Gesichts- und Augenerkennung ist nicht überragend und zögert manchmal ein wenig. Die größten Schwierigkeiten hat der Autofokus mit sich schnell bewegenden Motiven und kontrastarmen Szenen und hinkt dem von Sony APS-C-Kameras hinterher.

Der Snap Focus kann auf Distanzen zwischen 0,3 m und 5 m eingestellt werden.
Bei dem Bild unten hatte ich gehofft, dass die Kamera auf das Gesicht der Person Mitte links im Bild fokussieren würde. Das war aber leider nicht der Fall, sodass ich den perfekten Moment verpasste. Eine Sony-Kamera wie die Sony A7C II hätte dieses Motiv wahrscheinlich perfekt gemeistert. Im Nachhinein hätte ich hier den Snap Focus verwenden sollen, aber ich wollte ja unbedingt die Gesichtserkennung testen.

Connor Redmond | Ricoh GR IV | f/5.6 | 1/125 sec | ISO 320

Connor Redmond | Ricoh GR IV | f/5.6 | 1/125 sec | ISO 320
Am besten schneidet der Snap Focus der Ricoh GR IV bei der Streetfotografie ab – besonders, wenn du die Entfernung gut einschätzen kannst und bereits Motive im Kopf hast. Diese Strategie hätte in der oben gezeigten Situation perfekt funktioniert, da die ungefähre Entfernung 2,5–3 Meter betrug.
Kamerainterne Fünf-Achsen-Bildstabilisierung
Die IBIS ist einer der wichtigsten Fortschritte, die Ricoh bei der GR IV gemacht hat. Die neue Fünf-Achsen-Bildstabilisierung ermöglicht deutlich längere Verschlusszeiten bei Aufnahmen aus der Hand und somit Möglichkeiten wie niedrigere ISOs bei Nacht und kreative Techniken mit Bewegungsunschärfe.
Das Bild unten habe ich mit 1/13 s aufgenommen. Hier hat die IBIS ganze Arbeit geleistet und Details in den Schatten scharf eingefangen.

Connor Redmond | Ricoh GR IV | f/2.8 | 1/13 sec | ISO 100
ISO- und Schwachlicht-Performance
Die Bildqualität bei hohen ISO-Werten ist für einen APS-C-Sensor ausgezeichnet. Bei ISO 12.800 entsteht in den Details eine leichte Unschärfe, aber das ist ehrlich gesagt nicht so schlimm. Mit dem AI-Denoise-Filter in Lightroom lässt sich diese nämlich leicht bewältigen.

Connor Redmond | Ricoh GR IV | f/2.8 | 1/125 sec | ISO 8000

Connor Redmond | Ricoh GR IV | f/2.8 | 1/125 sec | ISO 8000

Amy Moore | Ricoh GR IV | f/2.8 | 1/250 sec | ISO 2500
Bildqualität
Die Bildqualität ist für eine APS-C-Kompaktkamera stark. Ich würde sogar behaupten, dass die RAW-Dateien der GR IV zu den besten gehören, die ich von einem APS-C-Sensor je gesehen habe (ja, sogar besser als Fujifilm oder Sony). Sie sind knackig und scharf, was einigen Leuten vielleicht nicht gefällt und „zu klinisch“ wirken kann. Ich sehe das aber ganz anders. Ich mag auch der leichte Halo-Effekt bei den Highlights, den du nicht nur bei der GR IV HDF, sondern auch beim regulären Modell bekommst.

Connor Redmond | Ricoh GR IV | f/4.0 | 1/800 sec | ISO 200
Die Schärfe in den Randbereichen hat sich im Vergleich zur GR III verbessert, insbesondere bei offenblendigen Fotos. Der Kontrast wirkt natürlich statt übertrieben, und die Lichter werden effektiv verarbeitet.

Beispiel für einige Bildprofile der Ricoh GR IV
Du erhältst 14 integrierte Rezepte für die Bildkontrolle sowie drei vollständig anpassbare Slots. Insgesamt hast du also 17 Profile zur Auswahl: Standard, Vivid, Monotone, Soft Monotone, Hard Monotone, Hi-Contrast B&W, Negative Film, Positive Film, Cinema (Yellow), Cinema (Green), Bleach Bypass, Retro, Cross Processing, HDR Tone, Custom1, Custom2 und Custom3.
Bei jedem dieser Profile kannst du Kontrast, Schärfe, Sättigung, Körnung, Tönung usw. anpassen – ähnlich wie bei den Fujifilm-Filmsimulationen.
Mir persönlich haben die Profile Monochrome, Positive Film und Cinema Green am besten gefallen. Ich mag die angenehmen Töne des Positive Film-Modus und die Härte bei Hard Monochrome. Cinema Green liefert einen aggressiven „filmischen“ Look, kann aber bei urbanen Aufnahmen großartig aussehen.
Links: Vivid | Rechts: Kein Filter
Links: Hard Monochrome | Rechts: Kein Filter
DNG-Dateien sind das, was die Ricoh GR-Serie am besten kann. Sie sind besonders anpassungsfähig und die Fotos wirken immer knackig, aber trotzdem natürlich. Bei der Detailtreue gibt es zwischen der GR IV und der GR III keinen erkennbaren Unterschied, was aber aufgrund des geringen Anstiegs der Auflösung auch nicht überrascht.
Ricoh GR IV: Beispielbilder

Connor Redmond | Ricoh GR IV | f/3.2 | 1/640 sec | ISO 200

Connor Redmond | Ricoh GR IV | f/5.6 | 1/4000 sec | ISO 1000

Connor Redmond | Ricoh GR IV | f/5.6 | 1/1600 sec | ISO 1000

Connor Redmond | Ricoh GR IV | f/5.6 | 1/800 sec | ISO 1000

Connor Redmond | Ricoh GR IV | f/5.6 | 1/125 sec | ISO 200
Alternativen zur Ricoh GR IV
Wir haben eine Liste mit einigen der besten Alternativen zur Ricoh GR IV zusammengestellt, die sich sowohl für die Streetfotografie als auch für die Reisefotografie eignen. Perfekt für unterwegs und bereit für jede Wetterlage.

Gebrauchte Ricoh GR III
Ricoh GR III oder GR IIIx
Das Offensichtlichste zuerst: Wenn du nach einer kompakten Kamera für Streetaufnahmen suchst, ist die Ricoh GR III mit ihren ähnlichen technischen Daten wahrscheinlich die erste Wahl. Sie ist taschenfreundlich und leicht (257 g), und du kannst mit ihr sowohl im RAW- als auch im JPEG-Format fotografieren, was sie äußerst vielseitig macht. Auch in Sachen Geschwindigkeit ist sie für die Streetfotografie gut geeignet. Vielleicht wird die GR IV etwas schneller, aber für die meisten Zwecke ist die GR III immer noch eine gute Alternative.

Ian Howorth | Ricoh GR III | f/9 | 1/80 sec | ISO 100
Für unseren ausführlichen Test der Ricoh GR III haben wir die Kamera nach Spanien und Portugal mitgenommen, und sie hat alles gemeistert, was wir ihr abverlangt haben – von Langzeitbelichtungen über Experimente mit dem manuellen Fokus bis hin zu Tests des Dynamikumfangs.
Da wir den ganzen Tag mit ihr unterwegs waren, mussten wir allerdings ein paar zusätzliche Akkus einpacken, was wahrscheinlich auch bei der Ricoh GR IV der Fall sein wird.

Gebrauchte Ricoh GR IIIx
Wenn du lieber mit einem 40-mm-Äquivalent fotografieren möchtest, gibt es da auch noch die Ricoh GR IIIx.

Connor Redmond | Ricoh GR IIIx | f/4.0 | 1/4250 sec | ISO 100
Außer beim Objektiv sind die GR III und GR IIIx praktisch identisch. Lies auch unseren ausführlichen Testbericht zur Ricoh GR IIIx.

Gebrauchte Fujifilm X100VI
Fujifilm X100VI oder X100V?
Wenn die Ricoh GR-Serie und die Fujifilm X100-Serie in den Ring steigen würden, wäre es ein knappes Rennen.
Die Fujifilm X100V und die GR IV unterscheiden sich deutlich im Design, in der Handhabung und in ihren Anwendungsbereichen, glänzen aber beide in ihrer jeweiligen Kategorie.

Amy Moore | Fujifilm X100VI | f/7.1 | 1/320 sec | ISO 125
Stärken der Fujifilm X100VI
Integrierter hybrider Sucher (optisch/elektronisch)
Größere Blende von f/2 für mehr Lichtdurchlässigkeit
35-mm-äquivalente Brennweite
4K-Video
Wetterschutz durch Filteradapter möglich
Filmsimulationsmodi
Stärken der GR IV
Deutlich kleiner und leichter (262 g ggü. 478 g)
Kompaktes Format
Größeres Sichtfeld (28 mm)
Snap Focus für schnellere Aufnahmen
Deutlich niedrigerer Preis
Einfache Bedienung
Wenn du eine tragbare Kamera suchst, die in jede Tasche passt, ist die GR IV womöglich die beste Wahl. Wenn du aber eher auf eine robustere Kamera mit fortschrittlicheren Videofunktionen aus bist, lies auch unseren ausführlichen Testbericht zur Fujifilm X100VI und entscheide selbst.

Gebrauchte Fujifilm X100V
Eine weitere Alternative bietet die Fujifilm X100V mit vielen ähnlichen Funktionen wie die X100VI und nur wenigen Kompromissen.

Connor Redmond | Fujifilm X100V | f/8 | 1/170 sec | ISO 160
Lies auch unseren ausführlichen Testbericht zur Fujifilm X100V oder unseren Leitfaden zu den Kompaktkameras der X100-Serie mit weiteren APS-C-Kameras von Fujifilm.

Flatlay von zwei Ricoh GR IVs mit zusätzlichen Konversionsobjektiven und Zubehör
Fazit: Lohnt sich die Ricoh GR IV?
Die Ricoh GR IV ist ein notwendiges, gut durchdachtes Update, anstatt eine drastische Weiterentwicklung. Was fehlt, sind Funktionen, die viele (mich eingeschlossen) immer noch vermissen, darunter ein eingebauter Sucher oder ein ansteckbarer elektronischer Sucher, besseres Autofokus-Tracking und vielleicht ein neigbares Display.
Für GR III-Besitzer lohnt sich das Upgrade, wenn dir eine bessere Bildstabilisierung und interner Speicher wichtig sind. Ansonsten würde ich vielleicht noch etwas warten. Der Preis der GR IV ist gerechtfertigt, wenn du vom Aufnahmeerlebnis der GR-Serie bereits überzeugt bist. Andere Fotograf:innen könnte er vielleicht eher abschrecken.
Am besten eignet sich die Ricoh GR IV für Streetfotograf:innen, Reisende und alle, die vor allem nach einer gut tragbaren und diskreten Kamera suchen. Die Möglichkeit, sie überallhin mitzunehmen ist Gold wert. Bei mir sind mit der GR IV zum Beispiel Aufnahmen entstanden, die ich sonst vielleicht nie gemacht hätte – einfach nur, weil sie jederzeit griffbereit war. Für alle, die gerne weniger mit ihrem Smartphone fotografieren möchten, ist die Ricoh GR IV die perfekte Kamera, um diese Gewohnheit zu durchbrechen.
Ricoh GR IV: FAQs
Was ist der Unterschied zwischen der Ricoh GR III und GR IV?
Im Vergleich zur Ricoh GR III bietet die Ricoh GR IV eine Fünf-Achsen-Bildstabilisierung, einen neuen BSI-Sensor, ein verbessertes Objektivdesign, eine schnellere Bildverarbeitung und 53 GB internen Speicher.
Seit wann ist die Ricoh GR IV auf dem Markt?
Die Ricoh GR IV wurde im August 2025 veröffentlicht.
Hat die Ricoh GR IV ein Zoomobjektiv?
Die Ricoh GR IV hat kein Zoomobjektiv, sondern ein Festbrennweitenobjektiv (28-mm-Äquivalent).
Ist die Ricoh GR IV wetterfest?
Leider ist die Ricoh GR IV nicht wetterfest.
Wie viel kostet die Ricoh GR IV?
Der Einführungspreis der Ricoh GR IV lag bei 1.449 €, aber gebraucht bekommst du sie bei MPB inzwischen für weniger.
Weitere Testberichte findest du auf dem MPB-Blog.

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